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22.01.2017 - 18:23

"Immer Ärger mit Bernie"- Fall: Freispruch!

23.04.2008, 14:27
Wer den Film "Immer Ärger mit Bernie" gesehen hat, dem dürfte dies alles sehr vertraut vorkommen: Auf einem Bürosessel haben zwei New Yorker Anfang des Jahres ihren toten Mitbewohner Virgilio Cintron zu einer Zahlstelle des Sozialamtes gerollt, um dessen Beihilfe zu kassieren. James O. und David D., die unter anderem des versuchten Betrugs angeklagt waren, sind nun allerdings freigesprochen worden - weil nicht zu beweisen ist, wann Cintron genau starb.

Zeugen - darunter ein Polizist - hatten beobachtet, wie der leblose Körper hin- und herschaukelte und die beiden Männer ihn immer wieder aufgerichtet haben. Der Beamte am Schalter hatte den beiden vorbestraften Kleinkriminellen bei ihrem ersten Besuch gesagt, dass sie den Scheck in der Höhe von 355 Dollar - umgerechnet 241 Euro - nur im Beisein ihres Kollegen einlösen könnten.

Also rollten sie den Mann auf einem Bürosessel etliche Blocks auf einer belebten Straße bis zum Sozialamt, wo sie ihn vorerst zurückließen. Auf dem Gehsteig zog der Tote alle Blicke auf sich, auch ein Polizist wurde auf die Leiche aufmerksam. Darauf angesprochen, reagierten James O. und David D. überrascht: "Oh mein Gott, er ist gestorben?"

Staatsanwalt warf das Handtuch

Mit dieser Taktik hatten die beiden letzten Endes tatsächlich Erfolg, denn der Staatsanwalt musste vor Gericht eingestehen, dass er nicht beweisen könne, wann Virgilio Cintron genau gestorben sei. Klar sei nur, dass er höchstens einen Tag tot gewesen war und eines natürlichen Todes aufgrund seiner Alzheimerkrankheit gestorben war. Die beiden Angeklagten behaupten naturgemäß, Cintron habe noch gelebt, als sie ihn aus der Wohnung karrten - womit vorsätzlicher versuchter Betrug nicht zu beweisen ist.

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