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19.01.2017 - 14:35
Foto: YouTube.com

"First Dog" Barney beißt Politik- Reporter

07.11.2008, 13:12
„First Dog“ Barney hat die kalte Hundeschnauze voll - von lästigen Reportern, die ihn beim wohlverdienten Spaziergang vorm Weißen Haus ständig mit „Gutschiputschi“ und „Barney, Barney“-Rufen locken und dann streicheln wollen! Reuters-Politik-Reporter Jon Decker musste das jetzt am eigenen Leib spüren. Als er den Hund von Noch-US-Präsident George W. Bush streicheln wollte, wurde der niedliche Terrier zum Berserker und schnappte zu! Das Video der Attacke ist im Internet aufgetaucht, und die ganze Welt lacht über die muffige Laune von Bald-Ex-First-Dog Barney. Oben klicken und anschauen.

Aufgenommen und ins Web gestellt wurde der Clip vom afroamerikanischen US- Sender „Urban Radio Networks“, der nach dem Zwischenfall sogar ein Interview mit dem über den Biss ganz und gar nicht schockierten, dafür höchst amüsierten Politik- Journalisten gemacht hat.

Er erzählt, dass er von den Scotch- Terrier in den Zeigefinger gebissen worden ist und dass First Lady Laura Bush ihn gleich vom Hausarzt des Weißen Hauses, Dr. Richard Tubb, hat verarzten lassen. Neben einem Pflaster am Finger, habe der Arzt im zur Vorsicht auch Antibiotika verschrieben.

Barneys Amtszeit als „erster Hund“ der Vereinigten Staaten geht damit ein wenig unrühmlich zu Ende. Trotzdem wird er nicht als bissigstes Tier im Weißen Haus in die Annalen eingehen. Denn John Quincy Adams, der 6. Präsident der Vereinigten Staaten, soll sich während seiner Amtszeit einen Alligator in der Badewanne gehalten haben und Thomas Jefferson hatte zwei Grizzlybären im Garten.

Für einen Skandal mit seinen Hunden sorgte auch Lyndon B. Johnson. Er hob seine beiden Beagle, die „Him“ und „Her“ hießen, bei den Ohren hob, damit Fotografen sie besser fotografieren konnten.

Im Jänner 2009 wird die Tradition eines Haustieres im Weißen Haus fortgesetzt. Der neue US- Präsident Barack Obama hat seinen Töchtern Malia (10) und Sasha (7) versprochen, dass sie für ihre Ausdauer beim Wahlkampf mit einem Hündchen belohnt werden, das mit ihnen nach Washington zieht.

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