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07.12.2016 - 15:34
Foto: AFP

Brite bereiste als 1. jedes Land der Welt ohne Flugzeug

27.11.2012, 09:15
Mit seiner Einreise in das jüngste Land der Welt hat ein 33-jähriger Brite nach eigenen Angaben als erster Mensch alle Länder besucht, ohne auf ein Flugzeug zurückgreifen zu müssen. Nach 1.426 Tagen habe er insgesamt 201 Staaten bereist, sagte Graham Hughes bei seiner Ankunft in Juba, der Hauptstadt des Südsudan, am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

Unter den Reisezielen waren neben den 193 UNO- Mitgliedsstaaten auch Nicht- Mitglieder wie der Kosovo, Vatikanstadt, Taiwan und die Palästinensergebiete, so Hughes. "Ich bin nun 1.426 Tage gereist, das sind 203 Wochen oder fast vier Jahre", sagte der Weltenbummler.

Seit 1. Jänner 2009 unterwegs

Das erste Land seiner ungewöhnlichen Tour war am 1. Jänner 2009 Uruguay, seitdem sei er quasi ununterbrochen unterwegs gewesen, berichtete der aus Liverpool stammende Globetrotter weiter. Zu dem Zeitpunkt gab es den Südsudan noch gar nicht, er wurde erst eineinhalb Jahre später unabhängig.

Während all der Jahre hielt sich Hughes nach eigenen Angaben strikt an vier Grundsätze: Er durfte weder fliegen noch eigene Fortbewegungsmittel nutzen, musste sich auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen und durfte erst dann ein Land von seiner Liste streichen, wenn er "seinen Fuß auf trockenen Boden" gesetzt hatte.

"Auf Zehenspitzen" auch Nordkorea besucht

"Die meisten Leute dachten, ich sei verrückt, viele glaubten, es sei unmöglich", sagte Hughes. Sie sorgten sich, wie er in Krisengebieten wie etwa Afghanistan und Somalia klarkommen wollte. Diese seien aber wegen der seltenen Grenzkontrollen kein Problem gewesen, versicherte der 33- Jährige. Selbst nach Nordkorea habe er sich "auf Zehenspitzen" einschleichen können.

Eine wahre Herausforderung hingegen boten die "kleinen Inselnationen, die zu den Olympischen Spielen mit einer Fahne und zwei Athleten auftauchen". Um zu ihnen zu kommen, musste er manchmal auf ein Versorgungsschiff warten, das nur einmal im Monat fuhr, oder - wie im Falle der Kapverden - tagelang in einem lecken Holzboot über den Ozean gondeln.

Geld für WaterAid gesammelt

Mit seiner Tour sammelte Hughes Spenden für WaterAid, eine britische Hilfsorganisation, die sich für sauberes Wasser weltweit einsetzt. Auf seiner Website  zeigt der Globetrotter Aufnahmen von sich aus jedem der bereisten Länder sowie Fotos seiner unzähligen Visa. Sie füllen insgesamt vier Pässe.

27.11.2012, 09:15
AG/red
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