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23.08.2017 - 23:53
Wyclef Jean
Foto: Amy Sussman/Invision/AP

Wyclef Jean aus Versehen festgenommen

22.03.2017, 07:56

Wyclef Jean wütet derzeit auf Twitter und Instagram gegen die Polizei von Los Angeles - und das zu Recht! Cops hätten ihm nämlich fälschlicherweise Handschellen angelegt, nachdem ein schwarzer Mann eine Tankstelle überfallen hatte, so der ehemalige Fugees- Rapper. Die Polizei nahm später die eigentlichen Verdächtigen fest und entschuldigte sich bei Jean.

"Ein weiterer Fall von falsch aufgefasster Identität. Ein schwarzer Mann mit einem roten Bandana raubt eine Tankstelle aus, als ich im Studio gearbeitet habe. Aber ich bin in Handschellen? … Warum bin ich in Handschellen!!!!!?????", schreibt Wyclef Jean auf Instagram.

Diese Frage habe er auch den Cops gestellt, jedoch keine Antwort darauf bekommen, so der 47- Jährige weiter. "Ich wurde von der Polizei dazu aufgefordert, meine Hände hochzuhalten. Dann wurde mir befohlen, mich nicht zu bewegen. Mir wurden sofort Handschellen angelegt, bevor ich dazu angewiesen wurde, mich auszuweisen ...", schimpft der Künstler auf dem Kurznachrichtendienst weiter. Er habe der Polizei jedoch ausdrücklich gesagt, dass sie die falsche Person festgenommen hätten.

Auf Instagram lud der Rapper ein Video des Vorfalls hoch. Darin ist zu hören, wie er lautstark seinen Unmut zum Geschehen äußert. So bittet er die Leute um sich herum: "Könnt ihr ihnen die Adresse des Studios geben? Nur damit ihr es wisst, ich werde das LAPD verklagen. Bitte sehr, ich werde euch verklagen, weil ihr meinen Hut abgenommen habt, um mir Handschellen anzulegen."

Offenbar verwechselte die Polizei Jeans Auto mit einem Fahrzeug, das bei einem bewaffneten Raubüberfall in Los Angeles benutzt worden war. Die wahren Verdächtigen wurden später gefasst: Die Polizei nahm einen 26- jährigen Mann sowie eine Frau, die das Auto gefahren haben soll, fest. Die Polizei des Bezirks Los Angeles entschuldigte sich bei Jean für den "unglücklichen" Vorfall und die "Unannehmlichkeiten". Zugleich bat sie um Verständnis: Die Beamten seien gelegentlich zu Festnahmen gezwungen, um gefährliche und bewaffnete Verdächtige zu fassen.

Redaktion
krone.at
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