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08.12.2016 - 15:56

Winslet und Waltz in Polanskis "Der Gott des Gemetzels"

28.09.2010, 15:03
Der Oscarpreisträger und frischgebackene österreichische Staatsbürger Christoph Waltz wird eine Hauptrolle in Roman Polanskis nächstem Film übernehmen. Polanski arbeitet bereits seit Monaten an der Verfilmung des Theaterstücks "Der Gott des Gemetzels" der französischen Schriftstellerin Yasmina Reza.

Wie der Branchendienst IMDB meldet, steht nun die Starbesetzung fest. Neben Waltz wurden Kate Winslet, Jodie Foster und Matt Dillon verpflichtet, um in die Rollen der zwei Elternpaare zu schlüpfen, die nach einer Schulrauferei ihrer Söhne aufeinandertreffen und stetig aggressiver werden.

Die vier Hollywoodschauspieler treten damit in große Fußstapfen, "Der Gott des Gemetzels" wurde zuvor mit unterschiedlichen Starbesetzungen auf den Theaterbühnen dieser Welt aufgeführt. Nach der Uraufführung am Schauspielhaus Zürich 2006 feierte das Stück unter anderem in Paris (mit Isabelle Huppert), London (mit Ralph Fiennes) und am Wiener Burgtheater (mit Maria Happel) Erfolge. Am New Yorker Broadway war das Stück unter anderem mit Jeff Daniels und Marcia Gay Harden zu sehen und erhielt 2009 drei Tony Awards, die wichtigsten Theaterpreise der USA. Christoph Waltz steht derzeit als Kardinal Richelieu für "Die drei Musketiere" in Bamberg vor der Kamera, zuvor beendete er die Dreharbeiten zu "Water for Elephants" an der Seite von Reese Witherspoon.

Obwohl das Stück in Brooklyn spielen soll, werden die Dreharbeiten im Februar in Paris starten, da Roman Polanski weiterhin nicht in die USA einreisen kann. Der 77- Jährige war im September 2009 aufgrund eines US- Haftbefehls während des Zürich Filmfestivals verhaftet worden, weil er 1977 eine minderjährige Amerikanerin vergewaltigt haben soll. Nach monatelangem gerichtlich auferlegtem Hausarrest lehnte es die Schweiz zuletzt im Juli ab, Polanski an die USA auszuliefern. "Über das Filmprojekt haben wir schon vor seiner Festnahme diskutiert", erklärte Yasmina Reza im Juli gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. Da Polanski sich in Frankreich "sicher aufhalten darf", so Reza, wird der Dreh in einem Studio realisiert, produziert von der deutschen Produktionsfirma Constantin Film.

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