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05.12.2016 - 02:53
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

Wiener Filmball ohne Depardieu und Slater

15.03.2013, 21:56
Den angekündigten Reigen an internationalen Stars ist der Wiener Filmball am Freitagabend schuldig geblieben. Weder der französisch-russische Schauspieler Gerard Depardieu noch der US-Darsteller Christian Slater waren zu dem Fest ins Wiener Rathaus gekommen. Der Einladung folgten hingegen "Dr. Schiwago" Omar Sharif und "Terminatrix" Kristanna Loken. Sharif wurde, ebenso wie "Mundl"-Darsteller Karl Merkatz, für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Depardieu wollte den Ball nur besuchen, wenn er eine bestimmte Rolle in einem Film annimmt, der auch in Österreich gedreht wird, hatte es geheißen - angesichts seines Fernbleibens dürfte der Filmdeal wohl nicht zustande gekommen sein. Der Besuch von Christian Slater galt hingegen laut Organisator Edi Finger als fix - doch auch der vor allem durch seine Rolle des jungen Adson von Melk in dem Film "Im Namen der Rose" bekannt gewordene US- Mime ließ sich nicht blicken. Somit blieb das im Vorfeld von Finger versprochene Aufgebot an Superstars am Freitagabend beim vierten Wiener Filmball im Rathaus überschaubar.

Merkatz: "Nicht stolz, aber freue mich"

Karl Merkatz nahm seinen Preis dann eher stoisch entgegen: "Ich bin nicht stolz darauf, aber freue mich." Omar Sharif wurde zwar zurück ins Publikum geschickt, nachdem er bereits nach der Laudatio auf Merkatz auf die Festbühne gekommen war, sein Preis war ihm dennoch sicher. "Ich liebe dieses Land und die Leute hier", schwärmte Sharif.

Sharif: "Who, who, Christoph who?"

Mit dem österreichischen Film konnte er hingegen nicht so viel anfangen. "Ich weiß nichts darüber", räumte er freimütig ein. Auch mit Oscar- Preisträger Christoph Waltz konnte der gebürtige Ägypter nicht allzu viel anfangen. "Who, who, Christoph who? Ich bin 81 Jahre alt und lebe in Paris und bekomme nichts mit von der Welt", meinte Sharif.

"Terminatrix" Kristanna Loken ausgezeichnet

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Schauspielerin Kristanna Loken, die vor allem als weiblicher Terminator "T- X" an der Seite von Arnold Schwarzenegger in dem Streifen "Terminator 3 – Rebellion der Maschinen" bekannt geworden ist. "Vielen herzlichen Dank", sagte sie artig.

Der Filmball war übrigens der erste Ball der Mimin. "Ich bin sehr gespannt", freute sich Loken. Für Loken brechen nach dem Filmball härtere Zeiten an: Im Rahmen eines "Good Will"- Einsatzes wird sie in den kommenden Tagen US- Truppen im Nahen Osten besuchen.

15.03.2013, 21:56
AG/red
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