Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
24.07.2017 - 05:03
Foto: EPA, AP

Verstorbene Whitney Houston wäre 50 geworden

04.08.2013, 09:00
Viele Promis feiern in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag: Johnny Depp, George Michael, Seal oder Ute Lemper. Auch Whitney Houston wurde 1963 - am 9. August - geboren. Wenige Wochen vor ihrem 50. Geburtstag hat die 2012 gestorbene Pop-Diva Whitney Houston ein trauriges Denkmal erhalten: Seit Mitte Juli ziert ein tropfenförmiger rötlicher Stein mit einem Herz die letzte Ruhestätte der Sängerin auf dem Fairview-Friedhof in Westfield (US-Staat New Jersey).

Neben Houstons Namen, Geburts- und Sterbedatum sind die Worte "The Voice" (Die Stimme) und ihr berühmter Songtitel "I Will Always Love You" eingraviert. Dieser Song aus dem Film "Bodyguard" zählt zu den beliebtesten Hits der Soul- Größe.

Eine Mischung aus Kokain, Beruhigungsmitteln und anderen Medikamenten, in Kombination mit einer Herzerkrankung mit Arterienverkalkung, führte zum Kollaps, der in einer Hotelbadewanne tödlich endete. Houston sei eine "chronische" Drogenkonsumentin gewesen, sagte Craig Harvey, Sprecher der Gerichtsmedizin, im März 2012. Im Monat zuvor, am 11. Februar, war die Pop- Sängerin in einem Hotelzimmer in Beverly Hills tot aufgefunden worden.

Alkohol, Drogen und Medikamentenmissbrauch waren die Kehrseite von Houstons glanzvoller Karriere mit Hits wie "I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me)" oder "One Moment In Time". Ein (versehentlich eingenommener) tödlicher Mix hat einst auch das Leben von Stars wie Michael Jackson, Amy Winehouse und Heath Ledger beendet. Zuletzt machte der Tod von "Glee"- Schauspieler Cory Monteith Schlagzeilen. Der 31- Jährige wurde vor ein paar Wochen mit Alkohol und Drogen in einem Hotel im kanadischen Vancouver tot gefunden.

"Bin eine Person, die leben will"

Im Jahr 2002 hatte Houston ihre Suchtprobleme erstmals öffentlich eingestanden. Auf die Frage der TV- Journalistin Diane Sawyer, ob Alkohol, Marihuana, Kokain oder Pillen ihr Problem seien, sagte Houston, sie habe zeitweise alles auf einmal eingenommen. "Ich bin keine Person, die sterben will. Ich bin eine Person, die Leben in sich hat und die leben will", beteuerte Houston damals. Zuletzt soll sie 2011 auf Entzug gegangen sein.

Bei der Gospel- Trauerfeier für Houston eine Woche nach ihrem Tod war Angehörigen und Promi- Gästen wie Kevin Costner, Mariah Carey und Stevie Wonder der Schock noch anzusehen. Costner, ihr Partner im Film "Bodyguard", sagte damals: "Jetzt ist eine junge Frau im Himmel, die Gott staunen lässt, wie er so etwas Perfektes erschaffen konnte."

Musik lag ihr im Blut

Die Musik wurde ihr bei der Geburt am 9. August 1963 in Newark bei New York quasi in die Wiege gelegt. Houstons Mutter Cissy sang im Hintergrund- Chor bei Elvis Presley, ihre Cousinen Dionne und Dee Dee Warwick wurden Soul- Stars, Aretha Franklin war ihre Patentante. Schon mit 14 hatte Whitney eine erste Plattenaufnahme und sang später mit ihrer Mutter in Clubs.

Ihr Debüt- Album, das schlicht ihren Namen trug, schlug 1985 wie eine Bombe ein. Das zweite Album, mit dem ebenso einfachen Titel "Whitney", enthielt Chartstürmer wie "I Wanna Dance With Somebody" oder die Ballade "Where Do Broken Hearts Go".

In den 90er- Jahren war Houston auch als Schauspielerin erfolgreich. Doch Whitney Houston hatte bald Probleme. Alkohol, Rauschgift - und Bobby Brown. 1992, auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes, heiratete sie den R'n'B- Sänger. Die beiden haben ein Kind, die nun 20- jährige Bobbi Kristina. Doch die turbulente Ehe machte oft Schlagzeilen, nach 15 Jahren reichte die Sängerin die Scheidung ein.

Mutter bringt Buch über Whitney heraus

Pünktlich zum ersten Todestag brachte Houstons Mutter Cissy ein Buch über ihre Tochter und deren wildes Drogen- Leben ("Remembering Whitney") heraus. In Österreich ist das Erinnerungsbuch "Whitney" seit Mitte Juli auf dem Markt.

"Sie war anders, als die Schlagzeilen sie oft darstellten", schreibt die 79- jährige Gospel- Sängerin in dem Buch. Ihre Geschichte ist die eines unsicheren Mädchens, "das von allen geliebt werden wollte". "Sie lachte so gern und ist immer ein Kind geblieben", sagte Cissy Houston. "Nippy hieß sie bei uns - nach einer Comicfigur, die immer in irgendetwas verstrickt war."

04.08.2013, 09:00
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Mehr zu AdabeiTV
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum