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10.12.2016 - 04:51
Foto: dpa/A3417 Ulrich Perrey

Verona Pooth wehrt sich gegen Vorwürfe

23.07.2008, 11:22
Nachdem Gerüchte aufgekommen waren, dass Verona Pooth in die Affäre um die Millionen-Pleite ihres Ehemannes Franjo geraten ist, meldete sich die Werbeikone jetzt zu Wort - und wehrt sich gegen den Vorwurf, sie habe eigene Ausgaben über das Firmenkonto ihres Mannes abgerechnet. Von den angeblichen Ermittlungen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung habe sie erst aus der Zeitung erfahren. Weder Staatsanwaltschaft noch Steuerfahndung hätten sich an sie und ihren Mann gewandt.

"Ich bin seit 21 Jahren im Geschäft und habe immer brav meine Steuern gezahlt", erklärte Verona der Zeitschrift „Bunte“. Sie und ihr Mann hätten nun ihre Anwälte eingeschaltet und Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Offensichtlich seien Informationen an die Öffentlichkeit weitergeleitet wurden.

Angeblich Verdacht zur Beihilfe

In der vergangenen Woche hatte "Bild" berichtet, gegen Verona werde wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittelt. Sie soll demnach private und geschäftliche Ausgaben über die inzwischen insolvente Firma Maxfield ihres Ehemannes abgerechnet haben und Mitarbeiter ihres Mannes für die eigene Firma beschäftigt haben, ohne dafür zu zahlen. Dabei geht es laut der Zeitung um Reisen, Anschaffungen sowie die Dienste ihres Chauffeurs und Leibwächters.

"Verona hatte mit den Geschäften nichts zu tun"

Seit der Millionenpleite von Maxfield ermittelt die Staatsanwalt gegen Franjo Pooth wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung und Bestechung. Zudem hat er sich selbst wegen Steuerhinterziehung angezeigt. Das Ehepaar hat stets betont, Verona habe mit den Geschäften ihres Mannes nichts zu tun gehabt.

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