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24.08.2017 - 13:15
Tom Cruise
Foto: Joel Ryan/Invision/AP

"Tom Cruise allein könnte Scientology beenden"

22.02.2017, 06:00

Die ehemalige "King of Queens"- Darstellerin Leah Remini hat sich zur erbittertsten Gegnerin des Hollywoodscientologen Tom Cruise aufgeschwungen. Die Aussteigerin lässt keine Gelegenheit aus, gegen den Schauspieler oder die "Church" ins Feld zu ziehen. In einer Talkshow enthüllte sie jetzt, dass die Sekte Cruise so ergeben sei, dass er die Macht hätte, dieser ein Ende zu setzen.

"Tom Cruise allein könnte der Church of Scientology ein Ende bereiten." Davon ist Leah Remini laut "Enterpress News" fest überzeugt. In der Talkshow "Real Time With Bill Maher" enthüllte die Serienschönheit, dass der Star von den meisten Sektenmitgliedern als eine Art Messias angesehen wird: "Er allein säubert den Planeten, verändert den Planeten. Daran glauben die meisten Scientologen." Sprich, würde der "Mission Impossible"- Star sich offiziell von der Sekte abwenden, könnte dass das Aus bedeuten.

Scientology-Center
Foto: AFP

Schon im Vorjahr war die 46- Jährige über ihren Schauspielkollegen hergezogen. Im "Hollywood Reporter" klagte sie an: "Er war für mich nie ein Vorreiter sondern eher ein schlechtes Beispiel für einen Scientologen." Remini fand es einfach nicht gerecht, dass ein Superstar mit Millioneneinkommen von Scientology- Boss David Miscavige als der perfekte Scientologe gepriesen wurde: "Es ist ein Schlag ins Gesicht für den durchschnittlichen Scientologen, der sich jahrzehntelang den Hintern aufreißt, um eine Viertel Millionen Dollar für sogenannte religiöse Freiheit zusammenzukratzen. Doch Tom wurde immer schon beschützt von der Church, die sicher gehen will, dass er nie aussteigt."

Leah Remini
Foto: Richard Shotwell/Invision/AP

Schauspielerin Leah Remini selbst war viele Jahre eines der prominentesten Scientology- Mitglieder gewesen. "Mit der Zeit verlierst du den Bezug zur Realität. In deinem Kopf heißt es schließlich: Wir gegen sie", sagte sie zu ihrer Zeit in der Organisation, die sich selbst als Kirche bezeichnet und von Kritikern als gefährliche Sekte angesehen wird.

Redakteurin
Pamela Fidler-Stolz
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