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25.09.2017 - 20:09
Foto: Viennareport

Sprenger: "SOKO Kitz"- Aus wegen Liebe zur Familie

10.07.2013, 16:52
Seit 13 Jahren spielt Kristina Sprenger (38) die Rolle der "SOKO Kitzbühel"-Ermittlerin Karin Kofler. Wie berichtet, hört sie auf. Privat ist sie mit Manager Gerald Gerstbauer verheiratet. Das Paar hat eine Tochter (Rosa, 2) und sich in Niederösterreich niedergelassen. Dorthin zieht es sie auch, wenn die letzte Klappe gefallen ist.

Im "Krone"- Talk verrät Kristina Sprenger, warum ihre Familie einen entscheidenden Grund dafür lieferte, den Dienst als TV- Kommissarin zu quittieren:

"Krone": Die Quoten waren gut, die Stimmung im "SOKO"- Team auch. Warum hören Sie auf, Frau Sprenger?
Sprenger: Es hat alles mit der Geburt unserer Tochter Rosa begonnen. Mit einem Baby lässt es sich ja noch irgendwie bewerkstelligen, dass man nebenbei dreht. Aber sie wird heuer drei Jahre alt. Damit steigen auch die Ansprüche des Kindes. Hinzu kam, dass wir unser Haus in Sooß gebaut haben. Und irgendwann waren die Reise- Strapazen zwischen Kitzbühel und Niederösterreich allen einfach zu viel. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass ein Kind Konstanz für seine Entwicklung benötigt – und bis zu meiner Pension hätte ich die Rolle eh nicht gespielt.

"Krone": Heißt das jetzt, Sie ziehen sich völlig ins Privatleben zurück?
Sprenger: Schau ma mal. Es gibt einige Dinge, die ich in Aussicht habe. Ich würde auch gerne zu meinen Wurzeln, zum Theater, zurückkehren. Bei der TV- Serie wird man immer auf eine Sache reduziert. Und ganz ehrlich, ich habe mich in den 13 Jahren auch als Frau weiterentwickelt.

"Krone": Was wird Ihnen fehlen?
Sprenger: Menschen wie der Heinz Marecek. Sie sind zu Lebensbegleitern für mich geworden. Aber so wie es ist, wenn man zum Beispiel die Firma wechselt – man gerät halt schnell dort in Vergessenheit, weil die Arbeit weitergeht. Natürlich wird mir auch die Kitzbüheler Traumkulisse fehlen. Aber andersrum darf ich mich erstmals nach 13 Jahren darauf freuen, Urlaub zu planen. Wir wollen 2014 nach Italien oder Kroatien – das war früher wegen des Drehs unmöglich.

"Krone": Wie werden Sie aus der Serie ausscheiden – denn es soll ja auch nach Ihnen damit weitergehen.
Sprenger: Jetzt drehen wir noch einmal bis Mitte Oktober sieben Folgen. Die letzten drei Folgen werden sich natürlich mit meinem Ausstieg befassen. Ich darf noch nicht zu viel verraten, weil an dem Skript gefeilt wird. Aber fix ist, dass ich nicht sterben werde.

"Krone": Danach sind Sie dann einmal zu Hause. Zeit genug eigentlich für ein Geschwisterl für Ihre Rosa.
Sprenger: Also Fakt ist für mich, dass ein zweites Kind zur Zeit von "SOKO Kitzbühel" nicht möglich gewesen wäre. Sagen wir einmal so: Ich gehöre nicht zu den Müttern, die mit 44 Jahren noch einmal Nachwuchs haben wollen. Vor allem beim Gerald ist der Kinderwunsch groß – natürlich auch bei mir. Also wenn, dann wäre das eine Sache, die in den nächsten zwei bis drei Jahren passieren wird. Das lassen wir uns noch offen. Allerdings haben wir in unserem Haus ein zweites Kinderzimmer gebaut. Das ist derzeit unser Lesezimmer, aber jederzeit umbaubar…

10.07.2013, 16:52
Adabei Norman Schenz, Kronen Zeitung
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