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26.05.2017 - 20:12
Foto: Viennareport, dpa/20th Century Fox, krone.at-Grafik

"Simpsons"- Erfinder Sam Simon verschenkt Millionen

11.11.2014, 13:10
Jahrzehnte lang hat er Millionen Menschen in aller Welt mit seiner Serie "The Simpsons" glücklich gemacht und zum Lachen gebracht - nun tut der sterbende Erfinder des TV-Kults noch ein letzten Mal Gutes und versucht, ein wenig die Welt zu retten. Unheilbar an Darmkrebs erkrankt, verschenkt Sam Simon (59) sein Millionenvermögen für leidende Tiere und Familienhilfsprogramme.

Mehr als hundert Millionen Dollar hat der TV- Produzent in seinem Leben verdient, nachdem er einst gemeinsam mit Mat Groening die "Simpsons" erschuf. Nun stirbt er. In einem bewegenden TV- Interview mit Arnold Schwarzeneggers Ex- Frau Maria Shriver  hat der 59- Jährige jetzt seine Geschichte erzählt und enthüllt, warum der Tierschutz ihm so am Herzen liegt.

Im Interview mit Maria Shriver erzählt Sam Simon von seiner Krebserkrankung.
Foto: NBC

Zwei Jahre sei es her, da wurde bei ihm Darmkrebs diagnostiziert. Ihm sei erklärt worden, dass er nur noch drei Monate zu leben habe. "Sie zeigten mir Ultraschallbilder und sagten, dass es Ultraschallbilder eines toten Mannes seien." Auf die Frage, ob der Krebs heilbar sei, habe sein Arzt geantwortet: "Diese Wort benutzen wir nicht." Man würde ihn so lange wie möglich am Leben erhalten. Simon über den Mediziner: "Er machte das großartig. Ich war nie glücklicher."

Die Diagnose habe ihm klargemacht, dass es noch etwas zu tun gebe. Er beschloss, sein ganzes Vermögen in die Rettung von Tieren zu investieren, und unterstützt seither viele Aktionen der Tierrechtsorganisation PETA. Auch ein Familienhilfsprojekt, das dafür sorgt, dass arme Familien Essen bekommen, hat er ins Leben gerufen. Da er weder Frau noch Kinder hat, sollen nun Menschen und Tiere von seinem Vermögen profitieren. "Ich fühle mich in der Verantwortung, für diejenigen zu sprechen, die nicht für sich selbst sprechen können", sagt er. Besonders am Herzen liegt ihm die Befreiung von Pelztieren und Bären: "Es ist toll, Tiere zu beobachten, die ihr ganzes Leben in Gefangenschaft verbrachten und jetzt ihren ersten Schritt auf Gras machen konnten", schwärmt er.

11.11.2014, 13:10
pfs
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