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21.07.2017 - 09:29
Charlie Sheen mit Exfrau Brooke Mueller
Foto: PAUL BUCK/EPA/picturedesk.com

Sheen: Jahrelang von Exfrau Mueller erpresst

19.11.2015, 08:19
Brooke Mueller hat immer mal wieder gedroht, über Charlie Sheens Erkrankung auszupacken. Die Ex-Frau des Schauspielers, der am Dienstag mit seiner HIV-Beichte an die Öffentlichkeit getreten ist, soll laut einer ehemaligen Assistentin des Stars die Krankheit genutzt haben, um ihn zu erpressen, wenn es bei ihr mal nicht so rosig lief.

"Brooke hat das Geheimnis mehrere Male fast ausgeplaudert, wenn sie Streit hatten. Ich weiß von mehreren Malen, wo sie die Katze fast aus dem Sack gelassen hätte. Sie hat das über vier Jahre so gemacht", verrät die ehemalige Mitarbeiterin von Charlie Sheen.

Zwei Jahre lang hat sie für den Schauspieler gearbeitet und angeblich hätten alle Mitarbeiter von der Erkrankung gewusst und entsprechende Verschwiegenheits- Dokumente unterzeichnet, um das Geheimnis zu wahren: "Wir alle mussten es unter Verschluss halten. Wir haben Geheimhaltungsverträge unterschrieben, als wir anfingen, für ihn zu arbeiten. Ich denke, viel mehr Leute wissen davon. Es war ein offenes Geheimnis in Hollywood."

Zudem packte sie darüber aus, wie Sheen in den letzten Jahren die meiste Zeit in einem kleinen dunklen Raum verbrachte, wenig rausging und die Zeit mit Drogen und Prostituierten totschlug. Er habe ein "sehr trauriges, einsames Leben", so die Mitarbeiterin.

Martin Sheen: "Konnte nicht fassen, wie mutig er ist"

Unterdessen stellte sich Martin Sheen voll und ganz hinter seinen Sohn. Er verriet der "Naples Daily News" in einem Interview, wie unfassbar stolz er auf die HIV- Beichte des 50- Jährigen sei. Denn bis zum Schluss habe er daran gezweifelt, ob Sheen wirklich diesen mutigen Schritt wagen würde: "Wir wussten nicht, dass er es beichten wird, bis er am Set erschien", erklärte er und fügte hinzu: "Meine Frau und ich haben uns Samstag Abend mit ihm getroffen. Wir wollten ihn wissen lassen, dass er unsere volle Rückendeckung hat. Wenn er auch nur einen Ton gesagt hätte, dann hätte ich seinen Auftritt absagen lassen. Aber er sagte, das wolle er nicht. Dies wäre sein - und nur sein - Auftritt."

Martin Sheen ist stolz auf die öffentliche Beichte seines Sohnes Charlie Sheen.
Foto: APA/EPA/ALI HAIDER

Der 75- Jährige ist so stolz auf das Geständnis des ehemaligen "Two And A Half Men"- Stars, wie er im Interview zugab: "Als ich seinen Auftritt sah, wo er sein tiefstes und dunkelstes Geheimnis enthüllte, konnte ich es nicht fassen, wie mutig er ist, und dass das mein Sohn ist."

Er führte weiter aus, wie es zu der umstrittenen Entscheidung kam: "Es schwelte schon mehrere Monate in ihm und wir ermutigten ihn, es zu beichten. Doch er wand sich die ganze Zeit, weil es sich für ihn wohl so anfühlte, als würde er sich seiner eigenen Hinrichtung ergeben." Für Sheen sei es laut seinem Vater "das Schwierigste, was er je getan hat.

Hier im Video: Charlie Sheens HIV- Beichte im US- TV

Video: Twitter.com

19.11.2015, 08:19
AG/red
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