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04.12.2016 - 04:38
Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/Dimitrios Kambouris

Rose McGowan: "Wurde von Studioboss vergewaltigt"

17.10.2016, 08:06

Rose McGowan sorgt mit einem Schock- Geständnis für Aufsehen. Die ehemalige "Charmed"- Hexe erklärte auf Twitter unter dem Hashtag #WhyWomenDontReport - also "Warum Frauen keine Anzeige erstatten" - dass sie von einem Studioboss vergewaltigt wurde. Trotz Anzeige habe sie im Prozess gegen ihren Peiniger aber keine Chance, so die 43- Jährige.

"Die Strafverteidigerin sagte, dass ich niemals gegen den Studiobetreiber gewinnen werde, weil ich in einem Film eine Sexszene gedreht habe", gesteht McGowan auf Twitter.

Doch nicht nur das sei ein Grund gewesen, warum sie geschwiegen habe, so die Schauspielerin weiter. "Weil es ein offenes Geheimnis in Hollywood und den Medien ist, sie mich aber beschämt haben, weil sie meinem Vergewaltiger schmeicheln."

Auch ihrem Ex- Freund gibt McGowan Schuld an ihrer Situation, wie sie schreibt: "Weil mein Ex unseren Film zum Vertrieb an meinen Vergewaltiger verkaufte."

Doch nun wolle sie nicht mehr den Mund halten, so die 43- Jährige abschließend. "Es ist Zeit für etwas gottverdammte Ehrlichkeit in dieser Welt", twittert sie.

Der Hashtag #WhyWomenDontReport wurde kreiert, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, warum Frauen ihre Vergewaltigungen so selten anzeigen. Er entstand nach den unaufhörlichen Berichten über US- Präsidentschaftskandidat Donald Trump wegen unangemessenen Verhaltens gegenüber Frauen.

Rose McGowan protestiert gegen die Instagram-Zensur von weiblichen Brustwarzen.
Foto: Viennareport

Rose McGowan äußerte sich nicht zum ersten Mal über sexuelle Belästigung und Frauenfeindlichkeit. Zuletzt teilte sie einen Artikel ihrer Freundin Amber Tamblyn, der im "Glamour"- Magazin erschienen war. Darin schrieb ihre 33- jährige Schauspielkollegin: "Wenn du in Amerika eine Frau bist, dann gibt es eine Zehn- zu- zehn- Chance, dass du Erfahrungen damit gemacht hast - ob du es merkst oder nicht, ob du bereit bist, es zuzugeben, oder nicht. Es ist eine Kultur, die dich klein redet. Frauenfeindlichkeit bestimmt unser Land auf einem zellulären Level direkt vor unseren Augen. Sie existiert genauso wie Gänsehaut, wie Vorahnungen gefühlt werden, wie Erdbeben vorhergesagt werden."

17.10.2016, 08:06
AG/dal, krone.at
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