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08.12.2016 - 00:11
Foto: EPA

Rihanna gewinnt Rechtsstreit gegen Modefirma

01.08.2013, 14:26
Rihanna hat den Rechtsstreit mit dem britischen Modeunternehmen Topshop für sich entscheiden können. Die Entscheidung des Gerichts wurde am 31. Juli bestätigt. Die Sängerin hatte Topshop verklagt, nachdem die Firma ohne ihre Zustimmung ein T-Shirt mit ihrem Konterfei auf den Markt gebracht hatte.

Das Foto, welches die Firma auf T- Shirts druckte, zeigt Rihanna bei dem Musikvideodreh zu ihrem Song "We Found Love" in Nordirland zeigt. Die Sängerin verklagte Topshop daraufhin auf 3,7 Millionen Euro. Das besagte Foto sehe einer Abbildung auf einer ihrer CD- Hüllen "sehr ähnlich" und könne deswegen bei Fans den Anschein erwecken, dass es sich bei den T- Shirts um "offizielles" Fanmaterial mit "einer emotionalen Verbindung zu deren Heldin" handle, hießt es in einem Statement.

Topshop hielt dagegen und betonte, dass man die Rechte des Fotos von einem Fotografen erworben habe und demnach berechtigt sei, den Schnappschuss für kommerzielle Zwecke zu verwenden. Die Anwälte von Topshop brachten auch das Argument vor, dass ein Künstler juristisch gesehen nicht das Recht auf die alleinige Vermarktung seiner Person habe.

Richter: "Irreführenden Verkauf"

Letztlich stimmte Richter Colin Birss aber der Sängerin zu, da "der Verkauf dieser Abbildung, dieser Person, auf diesem Kleidungsstück, in diesem Geschäft, in diesen Umständen eine andere Angelegenheit ist" und fügte hinzu: "Ich spreche Topshop für den Verkauf des T- Shirts ohne deren (Rihannas; Anm.) Zustimmung für schuldig, da es sich dabei um den irreführenden Verkauf einer Ware eines Dritten handelt."

Der Verkauf durch die Billig- Kette habe dem Ruf der Sängerin "in der Welt der Mode" geschadet, urteilte der Richter weiter. Topshop zeigte sich in einer ersten Reaktion "perplex" und "bestürzt" angesichts des Urteils. Man überlege, Berufung einzulegen, sagte ein Sprecher des Unternehmens.

01.08.2013, 14:26
AG/red
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