Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
11.12.2016 - 02:56

Richter zu Lohan: "Fordern Sie Ihr Glück nicht heraus!"

10.02.2011, 11:57
Lindsay Lohan steht wieder vor Gericht. Diesmal soll sie eine Halskette im Wert von 2.500 Dollar (1.800 Euro) gestohlen haben. Im weißen Minikleid bahnte sich das Starlet deshalb am Mittwoch seinen Weg durch das Blitzlichtgewitter der Fotografen in den Gerichtssaal. Dort plädierte sie dann forsch auf "nicht schuldig". Richter Keith L. Schwartz ließ die Schauspielerin fürs Erste auf Kaution laufen, gab ihr aber noch einen guten Rat mit auf den Weg: "Forden Sie ihr Glück nicht heraus!"

Bei einem weiteren Verstoß gegen die Gesetze werde er sie sofort ins Gefängnis schicken. "Mit solch einer schweren Straftat, sind Sie in einer gänzlich neuen Situation", erklärte der Richter des Los Angeles Superior Courts. Sollte die 24- Jährige jetzt gegen ihre Auflagen verstoßen, während sie auf ihren Prozess wegen des mutmaßlichen Diebstahls der Goldkette wartet, würde er keine Gnade kennen.

"Sie sind nicht anders als jeder andere auch", so Schwartz, der anfügte: "Deshalb bitte ich Sie: Fordern Sie Ihr Glück nicht heraus." Als er Lohan fragte, ob sie ihn verstanden habe, sagte sie kleinlaut: "Ja, Sir." Nach Zahlung einer Kaution von 40.000 Dollar wegen des Verdachts des Diebstahls und der Verletzung ihrer Bewährungsauflagen konnte Lohan, die in der zehnminütigen Anhörung erneut beteuert hatte, die Kette nicht gestohlen zu haben, nach Hause gehen. Bis zum Prozess ist sie zwar auf freiem Fuß, aber zittern muss sie trotzdem: Weil sie immer noch unter Bewährung steht, drohen ihr mehrere Jahre Haft.

Lohan spricht von Missverständnis

Lohan war erst vor wenigen Wochen nach monatelanger Haft und Entziehungskur wieder auf freien Fuß gekommen. In der vergangenen Woche behauptete eine Juwelierin, Lohan habe eine Kette bei ihr gestohlen. Angeblich zeigt ein Überwachungsvideo eindeutig, wie Lohan das dünne, aber teure Kettchen anlegt - danach sei es weg gewesen. Als die Polizei in dem Fall ermittelte, war plötzlich eine Mitarbeiterin der Schauspielerin auf der Wache aufgetaucht und hatte das Schmuckstück zurückgegeben. Alles sei ein Missverständnis gewesen, Lohan habe die Kette ja nur probetragen wollen. Es sei ihr erlaubt gewesen, die Kette auszuborgen.

Ausgangspunkt für Lohans lange Gastspielreihe vor Gericht war eine Trunkenheitsfahrt im Jahr 2007. Die Strafe: einige Stunden Gefängnis, drei Jahre auf Bewährung und Entziehungskuren. Durch immer neue Aus- und Rückfälle hat sich die Bewährung aber bis heute verlängert. Nach einigen Wochen in Haft war sie in die teure Betty- Ford- Klinik zum Drogenentzug gekommen. Dort soll sie auf eine Mitarbeiterin eingeschlagen haben. Eine so ernste Beschuldigung wie schwerer Diebstahl wäre jedoch eine neue Dimension im Strafregister Lohans.

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Mehr zu AdabeiTV
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum