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30.03.2017 - 03:00
Foto: APA/Helmut Fohringer

Rainhard Fendrich wehrt sich gegen Anschuldigung

07.04.2009, 15:11
Einen Tag nach dem Bekanntwerden der neuen Ermittlungen hat Rainhard Fendrich den Vorwurf zurückgewiesen, er habe eine falsche Zeugenaussage getätigt. In einem von seinem Management verbreiteten Statement sagte der Sänger: "Ich sehe den Ermittlungen mit äußerster Gelassenheit entgegen, die mir die Gelegenheit geben werden, Ungereimtheiten klarzustellen."

Das Büro für Interne Angelegenheiten bestätigte am Montag, dass Ermittlungen gegen Fendrich im Auftrag der Staatsanwaltschaft Korneuburg laufen. Der Verdacht lautet auf falsche Zeugenaussage, für Fendrich gilt die Unschuldsvermutung. Der Austropopper in seinem Statement: "Da ich mich zurzeit im Ausland befinde, hatte ich noch keine Gelegenheit, die gegen mich erhobenen Vorwürfe zu prüfen. Deshalb kann ich im Moment noch keine Stellungnahme abgeben. Ich werde das zu gegebener Zeit selbstverständlich nachholen."

Hintergrund des Falles dürften die Nachwehen des Kokain- Skandals sein, wegen dem Fendrich im Dezember 2006 vor Gericht gestanden war. Der zunächst mit der Exekutive kooperierende Sänger soll im Vorfeld Wiener Drogenfahndern die Möglichkeit geboten haben, bei einem seiner Konzerte im Backstage- Bereich einen mutmaßlichen Lieferanten observieren zu können.

Zur Kokain- Affäre waren aber Indiskretionen in heimischen Medien aufgetaucht, für die ein früherer höherrangiger Polizist in Wien verantwortlich gewesen sein soll. Fendrich dürfte daraufhin bei der Staatsanwaltschaft Angaben gemacht haben, die zu Ermittlungen gegen die Beamten wegen des Verdachts der Geschenkannahme in Zusammenhang mit dem Aufenthalt im Backstage- Bereich führten. Dieser Verdacht soll aber ausgeräumt worden sein. Im Gegenzug wird nun gegen Fendrich in Zusammenhang mit seinen Angaben wegen des Verdachts der falschen Zeugenaussage ermittelt. Kreutner: "Es kann aber sehr wohl sein, dass sich alles in Luft auflöst."

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