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26.09.2017 - 00:26
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Prinz William plaudert mit Lady Gaga via Bildtelefonie über psychische Erkrankungen.
Foto: facebook.com/Kensington Palace / Video: kameraOne

Prinz William und Lady Gaga tun sich zusammen

18.04.2017, 14:25

Der britische Prinz William (34) und die Pop- Sängerin Lady Gaga (31) haben sich zusammengetan, um für einen einen offeneren Umgang mit psychischen Erkrankungen zu werben.

Man müsse alles unternehmen, um das Thema zu enttabuisieren, sagte Lady Gaga in einem sehenswerten Videotelefonat mit dem Prinzen, das der Kensington- Palast unter anderem auf Facebook veröffentlichte. Dabei sind sehr private Einblicke zu erhaschen: Die Popsängerin ist im Video in einer Blümchenbluse in ihrer Küche zu sehen, der Prinz in seinem Arbeitszimmer.

William lädt Gaga zu einem Treffen ein

"Auch wenn es hart war: Das beste, was mir während meiner psychischen Krankheit passieren konnte, war, mit anderen darüber zu reden", sagte die Pop- Diva. Sie hatte im vergangenen Jahr erklärt, an einer posttraumatischen Belastungsstörung zu leiden.

Prinz William spricht von seinem Arbeitszimmer aus mit Lady Gaga.
Foto: AFP
Lady Gaga und Prinz William sprechen per Videotelefonat über psychische Probleme.
Foto: AP
Prinz William plaudert mit Lady Gaga via Bildtelefonie über psychische Erkrankungen.
Foto: facebook.com/Kensington Palace

Psychische Gesundheit sei, genau so wie körperliche Gesundheit, ein Thema, das jeden betreffe, sagte William. Der Prinz drückte seine Bewunderung für Lady Gagas offenen Umgang mit der Krankheit aus. Er lud den Popstar zu einem Treffen in London ein, um darüber zu sprechen, wie man das Problem weiterhin zusammen angehen könne.

William setzt sich laut APA gemeinsam mit Ehefrau Kate und Bruder Harry mit der Aktion "Heads Together" für mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Krankheiten ein.

Prinz William, Herzogin Kate und Prinz Harry engagieren sich für die "Heads Together"-Kampagne
Foto: AP

Harry: "Ich war kurz vor dem Zusammenbruch"

Williams Bruder Harry hatte in einem Interview am Sonntag von seinen psychischen Problemen nach dem Tod von Mutter Diana erzählt . Dafür bekam er sogar Lob von der britischen Premierministerin Theresa May. "Der Mut von Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und über ihre Erfahrungen sprechen, hilft, das Stigma um mentale Gesundheit zu bekämpfen", sagte May der britischen Presseagentur PA zufolge.

Redakteurin
Pamela Fidler-Stolz
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