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19.01.2017 - 11:07
Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Oliver Pocher: "Mache so ziemlich alles"

29.10.2013, 14:37
Oliver Pocher ist sich für nichts zu schade, so der TV-Star selbst: "Wenn die Kamera läuft, gibt es sehr wenige Sachen, die ich nicht machen würde." Noch vor wenigen Tagen duellierte sich der deutsche Comedian mit Ex-Tennis-Star Boris Becker in seiner RTL-Show "Alle auf den Kleinen", im Jänner gibt er sein Debüt als Juror im ORF.

In der "Großen Comedy Chance" urteilt der 35- Jährige über das Können heimischer Nachwuchskomiker. Wobei er mit dem österreichischen Humor viel anfangen kann. "Der ist viel, viel schwärzer und böser als der deutsche Humor. Und das liegt mir tendenziell auch mehr."

Gemeinsam mit Peter Rapp, Eva Maria Marold und Ulrike Beimpold bildet Pocher die Jury in der zweiten Staffel der ORF- Show. Und was die Kandidaten dort abliefern, gefällt ihm durchaus. "Die machen das alle sehr gut", erklärte er in einem Gespräch mit Journalisten am Montagabend in Wien. Den Vergleich mit der bedeutend größeren Szene in Deutschland müsse man da nicht scheuen, "da ist teilweise auch ein größerer Haufen Schrott dabei", meinte Pocher, der auch für die Umsetzung selbst positive Worte fand. "Da muss man sich nicht vor einer großen deutschen Produktion verstecken. Das sieht alles hochprofessionell aus und ich freue mich, hier die Chance bekommen zu haben."

"Bin offen und ehrlich"

Eine bestimmte Rolle übernehme er in der Jury nicht. "Ich bin einfach so, wie ich normal auch bin: offen und ehrlich. Und ich versuche, den Kandidaten, für die es nicht gereicht hat, zu erklären, wie sie es besser machen können." Dass er als zweiter deutscher Import nach Sido, der bei der "Großen Chance" im ORF seine Urteile fällt, dem Rapper Konkurrenz machen könnte, glaubt er indes nicht. "Hoffentlich haut er mir keine vor der Kamera, da muss man ja aufpassen, was man hier sagt. Und dann muss ich versuchen, schauspielerisch untalentiert zu fallen, und verliere danach meine Sendung", spielte Pocher auf den Vorfall zwischen Sido und Dominic Heinzl an. "Das ist ja ein langer Weg, wenn man von Sido geschlagen wird."

Er selbst zeigte sich für weitere Projekte in Österreich schon jetzt offen. "Ich bin zu allen Schandtaten bereit." Lob gab es von Pocher auch für die ORF- Formate "Wir sind Kaiser" und "Willkommen Österreich": "Es würde mich schwer wundern, wenn so etwas auf ARD oder ZDF laufen würde. Die würden es nicht länger als zwei Wochen durch die Gremien schaffen. Von daher ist der ORF relativ cool, was er da on air schickt."

Gelegenheit, Pocher im TV zu sehen, hat das heimische Publikum am 10. und 17. Jänner 2014 auf ORF eins.

29.10.2013, 14:37
AG/red
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