Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
10.12.2016 - 22:34

Naomi Campbells Rohdiamanten der Polizei übergeben

06.08.2010, 15:08
Nach langem Hin und Her ist der Verbleib der "schmutzigen Steine" geklärt. Nachdem Naomi Campbell am Donnerstag vor dem UNO-Sondertribunal für Sierra Leone erklärt hatte, sie habe die Steine einem Freund gegeben, damit sie dieser für wohltätige Zwecke spende, wurde jetzt bekannt, dass die Steine der südafrikanischen Polizei übergeben worden sind. Dort soll ihre Herkunft geklärt werden. Möglicherweise droht dem Top-Model dann sogar ein neues Verhör.

Er habe die Steine am 26. September 1997 in Kapstadt von Naomi Campbell bekommen, so Jeremy Ratcliffe, der ehemalige Chef der Nelson Mandela Stiftung für Kinder. Campbell hatte vor dem Sondertribunal ausgesagt, sie hätte Ratcliffe vor einem Jahr angerufen und nach den Steinen gefragt. Er habe ihr gesagt, dass er sie noch immer habe, so das Topmodel.

Warum Ratcliffe die Rohdiamanten, deren Herkunft so umstritten ist, erst jetzt der Polizei von Südafrika übergab, ist unklar. Die drei Steine befinden sich jetzt bei der südafrikanischen Diamanten- Behörde zur genaueren Untersuchung. Ein Treuhänder der Nelson Mandela Stiftung habe sie abgegeben, so ein Polizeisprecher.

Naomi Campbell hatte die Steine nach eigener Aussage 1997 von zwei Boten erhalten, nachdem sie bei einer Promi- Veranstaltung von Nelson Mandela den damaligen Präsidenten Liberias und brutalen Kriegsherr Charles Taylor kennengelernt hatte (siehe Infobox).

Sind Naomis "schmutzige Steine" Blutdiamanten?

Ob die Rohdiamanten sogenannte Blutdiamanten sind, mit denen in Afrika jahrelange Bürgerkriege finanziert werden, soll jetzt eine Untersuchung klären. Allerdings wird es nicht leicht zu bestimmen, wo die Steine herkommen. Die Zertifikate, die die Herkunft eines Diamanten eindeutig belegen sollen, sind bei Blutdiamanten oft gefälscht.

Charles Taylor muss sich seit 2007 vor dem UNO- Sondertribunal verantworten. Dem Ex- Präsidenten Liberias werden unter anderem massive Menschenrechtsverletzungen, Morde, Vergewaltigungen und andere Kriegsverbrechen vorgeworfen. Außerdem soll er durch den Handel mit Blutdiamanten die Bürgerkriege in Sierra Leone und Liberia finanziert haben. Naomi Campbell sollte mit ihrer Aussage belegen, das Taylor in Besitz von Blutdiamanten war, was dieser bestreitet.

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Mehr zu AdabeiTV
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum