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21.02.2017 - 00:37
Jennifer Lawrence
Foto: Viennareport

Nacktfoto- Hack: FBI nimmt Verdächtigen fest

16.03.2016, 08:31

Neue Entwickung im sogenannten Fappening- Skandal  um illegal verbreitete Nacktfotos von Prominenten im Internet: Das FBI hat einen Verdächtigen verhaftet, der sich Zugang zu mehr als 100 E- Mail- Konten verschafft haben soll, wie die Bundespolizei am Dienstag in Los Angeles mitteilte. Von der Veröffentlichung intimer Fotos und Videos waren 2014 unter anderem Oscar- Preisträgerin Jennifer Lawrence, Schauspielerin Kirsten Dunst und Sängerin Ariana Grande betroffen.

Der 36- jährige Mann aus dem US- Staat Pennsylvania gab der Behörde zufolge zu, sich über Phishing- Mails Zugang zu Computerdaten verschafft zu haben. Dabei handelte es sich um gefälschte Nachrichten, die angeblich von Apple oder Google stammten, in denen er nach Usernamen und Passwörtern fragte. Antworteten die Opfer, hatte er Zugriff auf ihre Mail- Konten und somit auf Daten wie Fotos und Videos. In einigen Fällen habe er durch eine bestimmte Software auf den gesamten Inhalt der iCloud zugreifen können - ein Apple- Dienst, mit dem Daten online gespeichert werden können.

Lawrence: Nacktfoto- Klau ist "Sex- Verbrechen"

Besonders betroffen von den Nacktfoto- Veröffentlichungen war damals Jennifer Lawrence. Die Oscar- Preisträgerin hatte die Aufnahmen für ihren Ex- Freund Nicholas Hoult gemacht, wie sie gegenüber der Zeitschrift "Vanity Fair"  offen gestand: "Ich war vier Jahre lang in einer liebevollen, gesunden und großartigen Beziehung. Es war eine Fernbeziehung und entweder dein Freund schaut sich Pornos an oder er schaut auf dich", rechtfertigte sie sich. Die Veröffentlichung der intimen Bilder bezeichnete sie als sexuellen Missbrauch: "Es ist kein Skandal. Es ist ein Sex- Verbrechen. Es ist ein sexueller Verstoß", sagte sie damals.

"Promis leiden immer noch unter Konsequenzen der Tat"

"Wir sehen immer noch, dass Prominente und andere Opfer unter den Konsequenzen dieser Tat leiden. Wir können allen Internetnutzern nur raten, starke Passwörter zu nutzen und skeptisch zu sein, wenn sie auf E- Mails antworten, in denen sie nach persönlichen Informationen gefragt werden", sagte David Bowdich vom FBI. Dem festgenommenen Mann drohen bis zu fünf Jahre Haft. Ihm konnte den Angaben zufolge bisher allerdings nicht nachgewiesen werden, dass er die Nacktaufnahmen auch veröffentlicht hat.

16.03.2016, 08:31
AG/red
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