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Video: apa

Michael Jacksons Leibarzt äußert sich öffentlich

18.08.2009, 22:38
Michael Jacksons ins Visier der Ermittler geratene Leibarzt hat sich erstmals seit dem Tod des "King of Pop" öffentlich geäußert. In einer am Dienstag veröffentlichten Video-Botschaft beharrte der Kardiologe Conrad Murray darauf, dass er alles getan habe, was er habe tun können, und er dankte all denen, die ihn in den vergangenen Wochen unterstützt hätten. "Ich habe die Wahrheit gesagt und vertraue darauf, dass sich die Wahrheit durchsetzen wird", erklärte er in der etwa einminütigen Aufnahme (siehe Video oben).

Der 51- jährige Mediziner bedankte sich in dem Video seinen "Patienten und Freunden, die so nette E- Mails, Briefe und Botschaften geschickt haben, um mich ihrer Unterstützung und ihres Lobes für mich und meine Familie zu versichern". Wegen der anhaltenden Untersuchung von Jacksons Tod Ende Juni habe er diese Solidaritätsbekundungen nicht beantworten können und nutze nun die Video- Botschaft dazu.

Er habe auch Angst, ans Telefon zu gehen oder sein E- Mail- Programm zu benutzen, sagte Murray weiter. Seine Sprecher hatten zuvor erklärt, der Arzt habe Morddrohungen erhalten und werde von einem Leibwächter beschützt. Murray steht im Zentrum der Ermittlungen, da er am Tag von Jacksons Tod am 25. Juni bei dem Sänger war und zugegeben hat, ihm diverse Medikamente verabreicht zu haben.

Polizei führt Murray als Verdächtigen

Laut einem Bericht der "Los Angeles Times" wird Murray in Gerichtsakten als Verdächtiger in den Ermittlungen der Polizei von Los Angeles wegen fahrlässiger Tötung aufgeführt. Medienberichten zufolge hatte der Arzt Jackson kurz vor dessen Tod das starke Beruhigungsmittel Propofol injiziert, das üblicherweise bei Operationen verwendet wird, und danach den Raum verlassen.

Murray habe das Mittel legal in einer Apotheke in Las Vegas besorgt, um Jackson wegen Schlaflosigkeit zu behandeln, berichtete die "Los Angeles Times" unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Murray sagte demnach vor der Polizei aus, er habe keine Probleme mit dem Beruhigungsmittel gesehen und daher den Raum zur Erledigung einiger Handy- Telefonate verlassen.

Ermittlungen dürften noch Wochen dauern

Laut "Los Angeles Times" dürften sich die Ermittlungen zu Jacksons Tod noch mehrere Wochen hinziehen. Der Fall sei wegen der umfangreichen Krankengeschichte des Pop- Stars kompliziert, verlautete demnach aus Ermittlungskreisen.

Der Entertainmentdienst TMZ.com berichtete am Montag, dass Murray zwei Angestellte in seiner Praxis am Morgen von Jacksons Todestag telefonisch aufgefordert hatte, umgehend mehrere Kartons und andere Gegenstände aus seinem Lagerraum zu entfernen. Eine der beiden Frauen, LaQuisha Middleton, berichtete ihrem Onkel später, dass einer der Kartons voll benutzter Injektionsnadeln war.

Der Onkel, Joseph Middleton, verriet TMZ.com, dass Murray seine Nichte bereits am frühen Morgen alarmiert hatte, etwa fünf Stunden vor dem offiziellen Tod des Popstars. Der Internetdienst schrieb weiter, die Polizei gehe davon aus, dass Murray Vorräte von Propofol für Jackson an verschiedenen Stellen gelagert hatte. Der Sänger habe mehrere Dosen des Narkosemittels gebraucht, um eine Nacht durchschlafen zu können.

Familie bestätigt Begräbnis- Datum

Unterdessen hat die Familie Michael Jacksons bestätigt, dass der verstorbene Superstar am 29. August, seinem 51. Geburtstag, beerdigt wird. Geplant sei eine private Beisetzungsfeier mit Angehörigen und engen Freunden auf dem Friedhof Forest Lawn in Glendale nördlich von Los Angeles, erklärte der Sprecher der Jacksons, Ken Sunshine. Am Montag hatte erstmals die Tageszeitung "New York Daily News" unter Berufung auf Jacksons Vater Joe den 29. August als Beerdigungstermin gemeldet.

Entgegen Meldungen, Jackson solle in einem namenlosen Grab seine letzte Ruhe finden, hieß es in der Erklärung Sunshines, der Sänger werde im Großen Mausoleum des Friedhofs beigesetzt. Das Mausoleum ist laut Website des Friedhofs mit Nachbildungen von Werken Michelangelos und einer Kopie von Leonardo da Vincis "Letztem Abendmahl" verziert.

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