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07.12.2016 - 16:35
Foto: APA/Herbert Pfarrhofer

Melanie Scheriau: "Haben uns neu erfunden"

17.07.2014, 06:00
Dichte Zeitpläne, rasche Outfitwechsel und das scharfe Auge der Fotografen: Bei "Austria's Next Topmodel" darf bald wieder in die glamouröse und stressige Welt des Modelbusiness eingetaucht werden. Bei der sechsten Staffel der Puls-4-Show treten erstmals Mädels und Burschen gegeneinander an. "Man muss sich immer wieder neu erfinden, und das haben wir gemacht", meint Melanie Scheriau zum Konzept.

Das Model führt bereits zum zweiten Mal als Moderatorin und Jurorin durch das Format. Diesmal begleitet sie gemeinsam mit Michael Urban, Papis Loveday und Bianca Schwarzjirg 18 Kandidatinnen und Kandidaten durch die zwölf Episoden, die ab 11. September auf Puls 4 immer donnerstags um 20.15 Uhr unter dem Motto "Boys & Girls" zu sehen sein werden. Nach einem großen Live- Finale wird dann der Sieger feststehen, der sich damit gegen insgesamt mehr als 5.000 Bewerber durchgesetzt hat.

Bis es so weit ist, heißt es aber: arbeiten, arbeiten, arbeiten für das perfekte Bild und die perfekte Haltung am Catwalk. Aktuell wird etwa in Wien gedreht, wo die noble Ausstattung eines Ringstraßen- Hotels als Kulisse für ein imperiales Shooting mit Fotografin Julia Spicker dient. Wirklich viel Zeit, das Ambiente zu genießen, bleibt den Kandidaten allerdings nicht, heißt es doch, dem Make- up einen letzten Schliff zu verpassen und sich in das Outfit einzufühlen, bevor sie sich unter den strengen Augen von Scheriau und Urban vor die Linse begeben.

Die Moderatorin ist von der neuen Ausrichtung jedenfalls sehr angetan, wie sie verriet. "Wir sind das erste 'Topmodel'- Format in Europa, das Mädels und Jungs hat. Für uns ist es witzig zu sehen, wie sich die Mädels machen, wenn da plötzlich Jungs im Haus dabei sind." Die Kombination funktioniere gut, stünden die Burschen doch mit Stylingtipps parat "und beruhigen auch die Situation", wie Scheriau schmunzelnd ergänzte. "Es gibt zwar immer noch die kleinen Mädels- Fights im Model- Loft, aber sie sind nicht so extrem wie früher."

Ähnlich sieht es Urban. "Die Buben wie Mädchen machen das großartig. Es sind keine Kasperlkandidaten dabei, sondern sehr gute Leute, die auch das Potenzial haben, sich international zu behaupten", betonte das österreichische Model, das erstmals Teil der Jury ist. "Vielleicht sind die Männer auch besonders beflügelt, weil sie erstmals mitmachen dürfen. Das bringt einen besonderen Drive."

Dieser wird wohl auch nötig sein, um sich am Ende durchsetzen zu können. Der Schwerpunkt liegt Scheriau zufolge diesmal auf den Fotoshootings. "Die werden größer und besser, da wir einfach versuchen, an unsere Grenze und darüber hinaus zu gehen." Wer sich dabei am besten schlägt, darüber entscheidet allerdings nicht die Jury allein, sondern auch die Fans des Formats. Immer nach den Shootings werden einige Fotos für knapp 48 Stunden online gestellt, das Voting fließt dann schlussendlich in die Entscheidung mit ein.

Ob den Sieger oder die Siegerin von "Austria's Next Topmodel" dann auch eine große Karriere erwartet, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Scheriau zeigte sich darauf angesprochen recht pragmatisch. "Natürlich ist das eine gute Karrieremöglichkeit. Du kannst einfach in sehr kurzer Zeit viele Testshootings machen, viel dazulernen und ein Buch mit verschiedenen Facetten bekommen. Das geht bei uns im Schnelldurchlauf. Danach kommt es aber darauf an, was du daraus machst. Für seine Karriere ist letztendlich jeder selbst zuständig. Aber es ist sicher eine gute Startrampe."

Ein anderer, oft gebrachter Kritikpunkt an Model- Castingshows ist die Frage nach dem Schönheitsideal, das darüber transportiert wird. "Das Bild, das vermittelt wird, ist eigentlich eines der Vielfalt in der Schönheit", meinte dazu Urban. "Es sind sehr verschiedene Typen, die da auftreten. Und es wird nicht gesagt: Nur so ein Typ kann am Markt funktionieren." Diesbezüglich habe sich viel getan und sei auch eine Öffnung des Modebusiness zu beobachten. "Man sieht: Tattoos können funktionieren oder asiatische Züge oder Männer mit und ohne Bart. Diese Vielfalt zuzulassen ist sehr wichtig."

17.07.2014, 06:00
AG/red
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