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22.08.2017 - 10:33
Foto: dapd

Melanie Griffiths Lieblingsrolle: Mrs. Banderas

14.07.2012, 17:00
Beim diesjährigen Filmfest München wurde der Schauspielerin Melanie Griffith, Ehefrau von Antonio Banderas, der Filmpreis CineMerit Award verliehen. Charisma und darstellerisches Talent bekam sie wohl von ihrer Mutter Tippi Hedren mit. Und ein Limonadenrezept hat sie auch!

"Ich habe gelernt, mich zu mögen", sagt Melanie Griffith – und man könnte es ihr glatt als Koketterie auslegen, denn die US- Schauspielerin und Frau von Antonio Banderas sieht toll aus. Vorbei sind die Zeiten, da sie sich und ihrem Körper mit Alkohol- , Drogen- , und Magerwahn- Exzessen schadete. Mit knapp 55 Jahren scheint sie zu einer souveränen Gelassenheit gefunden zu haben, die ihr richtig schmeichelt.

Comeback nach fast zehn Jahren Kinoabstinenz

Obschon sehr wählerisch bei der Auswahl ihr zugesandter Drehbücher geworden, präsentierte sie nun, nach fast zehnjähriger Kinoabsenz, beim Filmfest München einen Film mit Thrillerqualitäten, der sie auf die Leinwand zurückkehren lässt. In "The Grief Tourist" (derzeit noch ohne Starttermin), Regie: Suri Krishnamma, spielt sie eine Kellnerin, deren Wege sich mit jenen eines Mannes kreuzen, der eine makabre Obsession hat, nämlich Orte zu besuchen, an denen Massenmörder ihre Gräueltaten verübten. Städte also, über die sich fassungslose Trauer – englisch: Grief – wie ein Leichentuch gelegt hat.

Eine düstere Story, wie Melanie Griffith zugibt, die psychologisch wie atmosphärisch zu punkten weiß. Ein Stoff, der zudem ganz im Genre- Spektrum ihrer Mutter, der Hitchcock- Heroine Tippi Hedren, liegt. Mit "Die Vögel" war die kühle Blondine - deren Eleganz, gepaart mit coolem Sexappeal "on the rocks", dem Krimi- Altmeister immens imponierte - zum Star des exquisiten Hollywood- Grusels geworden.

Dass Melanie Griffith nun in München der CineMerit Award für ihr darstellerisches Filmschaffen überreicht wurde, freut die sympathische Aktrice besonders. Es ist dies eine Auszeichnung, die seit dem Jahr 1997 verliehen wird. Zu den Prämierten zählen u.a. Julie Christie, Geraldine Chaplin, Michael Haneke oder John Malkovich. In den 1980er- Jahren drehte Griffith mit Regisseuren wie Abel Ferrara, Brian De Palma, Robert Redford, Mike Figgis, Mike Nichols oder John Schlesinger. Der Film "Working Girl" brachte ihr eine Oscar- Nominierung ein. Der Streifen "Two much – Eine Blondine zuviel" brachte sie mit Antonio Banderas zusammen. Ihn heiratete sie 1996, zuvor war sie zweimal mit "Miami Vice"- Star Don Johnson und im Anschluss, von 1980 bis 1987, mit Steven Bauer verheiratet.

Von Ehekrise keine Spur

In den letzten Tagen wurde spekuliert, ob sich mit Melanie Griffith und Antonio Banderas die nächste Hollywood- Ehe auf der Kippe befinde, als Griffith ohne Ehering gesichtet wurde. Von Eheproblemen ist in München jedenfalls nichts zu erkennen. Wie eh und je schwärmte die Schauspielerin von ihrem Gatten. Griffith: "Ich bin stolz, die Ehefrau von Antonio Banderas zu sein. Ich bin wirklich froh, ihn zu haben. Er stand von Anfang an immer hinter mir – und immer zu mir." Auf ihrem Reisegepäck prangen Schildchen mit "Mrs. Banderas". Ein romantisches Zugeständnis an ihre Liebe.

Griffith: "Ich habe nie versucht, ihn wie ein Stück Land zu kolonialisieren. Wer den anderen zu seinem Geschöpf machen will und ihm eine eigene Entwicklung abspricht, hat selbst aufgehört, reifer zu werden." Was sie verbindet, ist ihr gemeinsamer Sinn für Romantik. Griffith: "Eine traumhafte Nacht in einem wunderschönen Bett und Antonios Stimme an meinen Ohr, das ist für mich der siebte Himmel." Und sie lachen beide gern: "Das letzte Mal musste ich lachen, als Antonio, von einem Reporter nach dem Geheimnis unserer Ehe befragt, treuherzig antwortete: 'Wir sind beide unheimlich in mich verliebt!'"

Am 9. August wird Melanie Griffith 55 Jahre alt. Ihr Lebensmotto? Zuversicht. Der ihr nun in München verliehene Filmpreis CineMerit Award ist zudem Bestätigung jenseits der Lebensmitte. Griffith: "Es gibt da diese Redensart, die mich immer wieder optimistisch stimmt: 'God makes lemonade out of lemons!'" 16 Jahre Ehe mit Antonio Banderas haben sie gelassen gemacht. Wenn Gott also Limonade aus Zitronen macht, dann rührt Herzblatt Antonio wohl den Zucker rein.

14.07.2012, 17:00
Christina Krisch, Kronen Zeitung/red
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