Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
24.08.2017 - 10:09
Foto: ORF

"Maximilian" begeistert im Stil von "GoT"

03.03.2017, 08:51

"Geschichte lebendig machen" - so lautete die Vision von Regisseur Andreas Prohaska, und dafür wurde weder an Geld noch an Aufwand gespart. Fast 15,5 Millionen Euro sollen die Herstellungskosten des Dreiteilers "Maximilian" betragen haben, 3000 Komparsen und Stars wurden in 800 Kostüme und 100 Rüstungen gesteckt, 550 Pferde auf das Schlachtfeld geschickt. Dabei herausgekommen ist ein imposanter Historienfilm, der den Vergleich mit US- Hits wie "Game of Thrones" nicht scheuen muss - die Highlights der ersten beiden Folgen gibt's oben im Video.

Dass es im Mittelalter düster und dreckig zuging, ist kein Geheimnis, wird jedoch grässlicherweise oft und gerne verklärt verkitscht gezeigt. Aufatmen konnte man da beim "Maximilian"- Epos bereits im Vorspann, der Andreas Prochaska als Regisseur auswies: Der Thriller- Spezialist, der unter anderem mit dem "Finsteren Tal" großes Kino ablieferte, zeichnet hier ein (für den TV- Schirm fast zu) dunkles Bild einer Zeit im Umbruch.

Foto: ORF
"Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe"
Foto: ORF
"Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" mit Jannis Niewöhner und Christa Théret
Foto: ORF

Assoziationen zu "Game of Thrones" gewollt

Schon der erste Teil konnte 739.000 Zuschauer vor den Bildschirm fesseln, Teil zwei sogar bis zu 827.000. Und das lag nicht zuletzt an dem erfrischend neu besetzten Cast mit jungen Schauspielern - allen voran Jannis Niewöhner als der titelgebende Superheld, der zuletzt als "Bester Nachwuchsdarsteller" mit dem Bayerischen Filmpreis 2016 ausgezeichnet worden ist -, aber auch Topstars wie Neo- Jedermann Tobias Moretti als Kaiser Friedrich III.

Tobias Moretti als Kaiser Friedrich III.
Foto: ORF
Jannis Niewöhner als Maximilian I.
Foto: ORF

Neben brutalen Schlachten und Schwertern gab's in den ersten beiden Teilen aber auch viel nackte Haut zu sehen - ein Schelm, wer da an "Game of Thrones" denkt. Dabei sind Assoziationen zur US- Hitserie sicherlich gewollt, doch für das ORF- Hauptabendprogramm nicht ansatzweise so bestialisch und explizit dargestellt wie für den Sender HBO.

Unter der Regie von Andreas Prochaska wurde das TV-Event 2015 gedreht.
Foto: ORF
"Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" ist im März im ORF zu sehen.
Foto: ORF

"Dafür zahlt man gerne GIS"

Und auch im Netz gibt es für "Maximilan" reichlich positive Kritik. "Toller Dreiteiler mit sicher genauso spannendem Finale", schreibt ein User auf Facebook. Ein weiterer kann dem nur zustimmen: "Toller Film mit 'Abhängigkeits- Charakter' immer wieder zum Ansehen." Auf Twitter loben die Fans ebenfalls die "vielversprechende" Produktion des ORF, von der es "gerne mehr" geben könnte und für die man "gerne GIS zahlt". Nur eine Twitter- Userin fragt sich: "Wieso heißt das Ding eigentlich 'Maximilian' und nicht 'Maria'?"

Kronen Zeitung/krone.at

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Mehr zu AdabeiTV
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum