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24.01.2017 - 13:38

Lohan lehnt "Plea Deal" ab - glaubt fest an Freispruch

24.03.2011, 11:00
Die wegen Diebstahls angeklagte US-Schauspielerin Lindsay Lohan setzt darauf, von einer Jury freigesprochen zu werden. Lohan hat sich gegen einen sogenannten "Plea Deal" entschieden, weil sie überzeugt ist, beim Strafprozess freigesprochen zu werden. Die Aktrice war dabei gefilmt worden, als sie in einem Laden in Los Angeles eine Kette an sich nahm (linkes Bild).

Die Staatsanwaltschaft hatte ihr den Vorschlag unterbreitet, mit einem Schuldeingeständnis einen Prozess zu umgehen und eine kürzere Haftstrafe abzusitzen. Doch Lohan, die im Februar auf "nicht schuldig" plädiert hatte, will es nun auf einen Strafprozess ankommen lassen, wird berichtet.

Ihre Mandatin habe von Anfang an ihre Unschuld beteuert, sagte Lohans Anwältin Shawn Holley am Mittwoch. Viele hätten ihr geraten, einen "sicheren Weg" einzuschlagen und sich auf einen Deal mit der Staatsanwaltschaft einzulassen. "Wir sind zuversichtlich, dass eine Jury die Beweise anhört und sie dann freispricht", sagte Holley.

Drei Jahre Haft drohen

Die nächste Gerichtsanhörung soll am 22. April stattfinden. Im Falle einer Verurteilung wegen schweren Diebstahls drohen der Schauspielerin bis zu drei Jahre Haft. Auch der mögliche Verstoß gegen ihre Bewährungsauflagen könnte Lohan zum Verhängnis werden.

Lohan hatte den Vorwurf der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen, eine Goldkette im Wert von 2.500 Dollar (1.769 Euro) aus einem Schmuckgeschäft entwendet zu haben. Sie behauptet, der Juwelier habe ihr die Kette geliehen. Es ist die bisher schwerste Anklage gegen Lohan, die seit einer Alkoholfahrt im Jahr 2007 mehrere Male im Gefängnis und wiederholt auf Entzug war. Die Schauspielerin hat immer noch Bewährung.

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