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03.12.2016 - 02:26
Foto: NDR, facebook.com/xxlostfriese

"Knochenbrecher" Tamme Hanken starb mit 56 Jahren

11.10.2016, 08:05

Der bekannte Tierheilkundler Tamme Hanken ist im Alter von 56 Jahren überraschend gestorben. Als "XXL- Ostfriese" wurde der "Knochenbrecher" im Fernsehen mit seinen alternativen Heilmethoden berühmt. Am Montag erlag er überraschend einem Herzversagen. Zeitlebens waren Hankens Methoden umstritten, besonders unter den Pferdebesitzern hatte er allerdings eine große Fangemeinde.

Im Ostfriesland wird mit dem Wort "Knochenbrecher" ein alternativer Heilkundler bezeichnet. Wer Tamme Hankens Behandlungen einmal live oder im Fernsehen mitverfolgte, konnte allerdings meistens wirklich Knochen oder besser gesagt, Gelenke krachen hören. Nicht nur deswegen war die Einrenkmethode des Zwei- Meter- Mannes umstritten - die wenigsten seiner Diagnosen oder Therapien hielten das, was er versprach. Tierärzte und Physiotherapeuten warnten sogar davor, dass Hankens ruckartiges Anreißen an Gliedmaßen zu schweren bis tödlichen Verletzungen bei den Tieren führen könnte.

Dennoch scharrte er besonders unter Pferdebesitzern eine große Fangemeinde um sich. Viele, die in der Schulmedizin keine Lösung für ihre kranken Vierbeiner gefunden hatten, brachten Hanken ihre Pferde, aber auch Kleintiere wie Hunde und Katzen. Im ostfriesischen Filsum betrieb er mit seiner Frau Carmen ein Pferde- Rehazentrum.

Beliebter TV- Star mit lockeren Sprüchen

Auch die auf ihn zugeschnittene TV- Serie "Der XXL- Ostfriese" erfreute sich großer Beliebtheit. Ab März 2014 war Hanken zudem mit einem Bühnenprogramm "Tamme Hanken - Der XXL- Ostfriese auf Tour" auf Tournee gewesen. Dabei erzählte er Geschichten von Reitern und Pferden und ihren Problemen miteinander. Wegen seiner lockeren Sprüche war er gerngesehener Gast in Talkshows gewesen.

Video: Auch in Österreich hat Tamme Hanken Pferde behandelt - hier im Lipizzaner- Gestüt vom Stanglwirt

Man mag über Tamme Hankens Methoden denken, was man will. Seinen Fans wird der 145- Kilo- Ostfriese jedenfalls fehlen:

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mbr,krone.at
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