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03.12.2016 - 11:16
Einst gemeinsam im Einsatz: Brigitte Martzak und Fiona Pacifico Griffini-Grasser
Foto: Alexander Tuma

Klage gegen Fiona Grasser "zur Gänze" abgewiesen

15.04.2016, 11:46

Die Klage gegen Fiona Pacifico Griffini- Grasser wegen des Streits um Spendengelder nach dem ersten Wiener Tierball im Jahr 2012 ist "zur Gänze abgewiesen" worden. Dies teilte ihr Anwalt Hermann Holzmann am Freitag mit. Die ehemalige Schirmherrin sei damit weder zur Rechnungsoffenlegung noch zu Schadenersatzleistungen verpflichtet. Der Spruch ist nicht rechtskräftig.

Nach Unstimmigkeiten bei der Spendenverteilung hatte der Verein "Event & Plattform gegen Tierleid", der den Ball veranstaltete, die damalige Schirmherrin Fiona Grasser auf Rechnungsoffenlegung geklagt. Grasser hatte 50.000 Euro vom Unternehmen Swarovski lukriert und weitere rund 25.000 Euro bei Prominenten gesammelt.

Fiona Swarovski
Foto: Starpix/ Alexander Tuma

Während die 50.000 Euro dem vorgesehenen Tierschutzvereinen zugeflossen waren, war der Verbleib von den rund 25.000 Euro vorerst offen. Grasser konnte jedoch bereits am ersten Verhandlungstag belegen, dass die Gelder direkt an Tierschutzorganisationen geflossen waren, wie zu Prozessbeginn außer Streit gestellt worden war. Veranstalterin Brigitte Martzak behauptete aber, dass die Spenden laut einer Vereinbarung mit Grasser an ihren Verein hätten fließen müssen, um sie auch zur Aufwandsabdeckung heranziehen zu können.

Beweisverfahren ohne Ergebnis

Das Beweisverfahren habe "eine Vereinbarung, wie ursprünglich von der Klägerin behauptet, dass die Beklagte selbst Spenden sammeln, auf einem Konto vereinnahmen und an die Klägerin abführen sollte" nicht ergeben, hieß es in dem Urteil. Abgesehen davon habe die Klägerin auch selbst außer Streit gestellt, dass die Beklagte keine Malversationen begangen habe.

Fiona Pacifico Griffini-Grasser und ihr Anwalt Hermann Holzmann
Foto: APA/EXPA/JAKOB GRUBER

Auch das Schadenersatzbegehren der Klägerin in der Höhe von 2000 Euro hinsichtlich der behaupteten kreditschädigenden Äußerungen sind laut dem Urteil bis zuletzt unschlüssig geblieben. Außerdem habe sich ein entsprechender Schaden nicht nachweisen lassen.

15.04.2016, 11:46
AG/red
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