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01.03.2017 - 19:47
Foto: AP EPA

Jeder fängt mal klein an: Die ersten Jobs der Stars

02.10.2011, 09:15
Auch die großen Hollywoodstars haben einmal ganz klein angefangen. Und bevor es mit der Karriere in der Traumfabrik losging, musste so mancher Star ganz schön schuften. Ob als Hooters-Mädchen oder als Platzanweiser in einem Kino für Erwachsene: Mit viel Engagement meisterten die Celebritys den einen oder anderen skurrilen Job.

Schauspielerin Amy Adams kennt man heute aus Filmen wie "Verwünscht", "Julie und Julia" oder "Verlobung auf Umwegen". Doch ihren allerersten großen Auftritt hatte die 37- Jährige bereits als Teenager. "Ich war eine Hostess bei Hooters und das war wirklich ein Spaß", verrät sie. "Ich war 17 und als ich endlich 18 wurde, kellnerte ich schließlich etwa einen Monat dort." Allzu lange hielt Adams es als Mitarbeiterin der amerikanischen Restaurantkette, die vor allem wegen der aufreizenden Dienstbekleidung ihrer Kellnerinnen für Aufsehen sorgt, allerdings nicht aus. "Ich war einfach nicht zur Kellnerin geboren", gibt sie zu. "Und ich war mit Sicherheit nicht zur Hooters- Kellnerin geboren. Es war eine kurzlebige Ambition."

Freizügig ging's sicherlich auch bei Quentin Tarantinos erstem Job zu. Der Kult- Regisseur arbeitete nämlich vor seiner Hollywood- Karriere als Platzanweiser in einem Kino für Erwachsene in Südkalifornien. Noch heute schwärmt Tarantino darüber, wie er seine ersten Dollar verdiente: "Für mich ist der großartigste Job, den ein Mensch machen kann, Platzanweiser in einem Kino. Man kann den ganzen Tag im Kino rumhängen und sich alle Filme gratis anschauen." Doch offenbar trafen die Filme, die in dem Kino, in dem Tarantino anno dazumal jobbte, weniger seinen Geschmack. "Ironischerweise endete ich in einem Kino, in dem ich mich wenig um die Filme kümmerte, weil ich so gelangweilt von ihnen war."

Früh übt sich...

Schon als Zehnjährige wusste Catherine Zeta- Jones genau, was sie wollte: auf die Bühne. "Ich habe nicht mal über Filme nachgedacht", erinnert sie sich. "Ich wollte auf die Bühne. Als ich zehn war, trat ich in 'Annie' im Londoner West End auf. Mit elf und zwölf war ich in 'Bugsy Malone' zu sehen. Und mit 16 Jahren sah mich David Merrich in '42nd Street'. Ich bekam die Hauptrolle und blieb dort für zweieinhalb Jahre." Obwohl sie ihre Schauspielkarriere so früh gestartet habe, habe sie niemals mit Problemen kämpfen müssen. "Heutzutage werden die jungen Kids verrückt. Ich hatte das nie, weil ich eine Arbeitsethik hatte. Ich musste immerhin aufstehen und sechs Tage die Woche dort auftreten."

Recht früh fand auch Jim Carrey seinen Weg. Weil sein Vater gekündigt wurde, jobbte Carrey bereits mit 15 Jahren regelmäßig nach der Schule als Security- Mann und Hausmeister, um die Familie finanziell zu unterstützen. Und zum Ausgleich stand er dann in diversen Comedy- Clubs auf der Bühne. "Meine Mutter zog mir einen Anzug aus Polyester an und ich wurde regelrecht von der Bühne gebuht. Deshalb wollte ich dann zwei Jahre nicht mehr auftreten", erinnert sich der Schauspieler. "Aber als ich dann zurückkehrte, war ich grandios."

Wäre Gerard Butler nicht aus seinem ersten Job gefeuert worden, wären uns wohl viele gute Filme mit dem Hollywoodbeau entgangen. "Ich versuchte mich als Anwalt in einer sehr traditionellen Firma in Edinburgh, aber ich hasste es. Schlussendlich feuerten sie mich – was der schlimmste Tag in meinem Leben war", lacht er. "Aber dann fing ich sofort mit der Schauspielerei an, denn das wollte ich immer tun. Und heute denke ich mir: 'Wenn das nicht passiert wäre, wo wäre ich jetzt wohl?'"

Reich und berühmt? Von wegen!

Gerard Butler hat bei seinem ersten Job in jedem Fall mehr verdient als Chris Rock. Der arbeitete nämlich bei der amerikanischen Sea- Food- Kette Red Lobster. "Die Sache bei Red Lobster ist die, dass du dir, wenn du dort jobbst, nicht leisten kannst, auch dort zu essen", scherzt der Komiker. "Du verdienst einfach so wenig. Ein einzelner Shrimp kostet dort genauso viel, wie du verdienst." Er habe während der Zeit bei Red Lobster hinter den Kindern aufgeräumt, erinnert er sich. "Aber Kinder essen ja nicht. Ich redete deshalb auch die meiste Zeit auf die Kinder ein: 'Greif die Muschel nicht an. Bitte greif die Muschel nicht an.'"

An den ersten Gehaltsscheck kann sich auch Queen Latifah noch ganz genau erinnern. "Ich konnte einfach nicht fassen, wie viele Steuern mir abgezogen wurden", wundert sie sich auch noch heute. "Ich glaube, der Betrag war so um die 88 Dollar. Und ich dachte nur: 'Oh mein Gott. Die ganze Arbeit für 88 Dollar.' Aber im Grunde war ich glücklich. Ich habe dann ein bisschen davon meiner Mutter gegeben und mit dem Rest bin ich shoppen gegangen."

02.10.2011, 09:15
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