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08.12.2016 - 11:47
Bond-Dreh in Altaussee
Foto: APA/FMT

James Bond in Altaussee: So lief der erste Drehtag

05.01.2015, 21:41
Altaussee, Montag, 8 Uhr früh: Leichtes Donnergrollen rüttelt die Medienvertreter aus aller Welt wach, die voller Tatendrang zum Drehstart für den neuen James Bond eingefallen sind. Action am See? Fehlalarm! "Lawinensprengungen sind am Loser zu dieser Jahreszeit ganz normal", klären die Einheimischen auf.

Und so geheim die Mission von Daniel Craig als Agent Ihrer Majestät in der Steiermark auch gehalten wird, spektakuläre Action- Szenen sind am Altausseer See sicher nicht vorgesehen. Von einem romantischen Bootsausflug auf einer sogenannten Plätte ist 007 an den zwei Drehtagen aber auch meilenweit entfernt.

Daniel Craig: Am Set gedoubelt, am Abend mit Haube vor Fans

Dem Vernehmen nach sind die winterlichen Bedingungen ganz nach dem Geschmack des Produktionsteams. Eis, Schnee, Wind - den Hubschrauber, der den Agenten aus luftigen Höhen ins Visier genommen hat, konnte nichts erschüttern. Craig, für den bis Dienstag die noble Seevilla reserviert ist, machte sich tagsüber rar. Erst am Abend zeigte er sich kurz für einige auserwählte Fans (siehe Bilder).

Für ihn stach vorerst ein Double vom - geräumten - Steg in winterliche See. Und auch wenn die Plätte von einem Feuerwehrboot gezogen wurde, die Steuerung wäre für einen Agenten mit der Lizenz zum Töten kein Problem: "Mit Motor ist es ohnedies ein Kinderspiel - und mit Ruder funktioniert es wie mit einer venezianischen Gondel", wissen die ortskundigen Kiebitze.

"Ausseer Mystik" kommt im Winter besonders zum Tragen

Professionelle Scouts, die sich nach Drehorten für derartige Großproduktionen auf die Lauer legen, hätten schon vor gut einem Jahr das unberührte Naturjuwel im Herzen des Salzkammerguts ausgespäht. "Im Winter kommt die Mystik so richtig zum Tragen", weiß Tourismus- Chef Ernst Kammerer.

Und um diese Mystik einzufangen, ist dem fast 300- köpfigen Team, das zum Großteil aus Securitymitarbeitern und unzähligen Fahrern besteht, kein Weg zu weit. Mit Unterstützung durch die Feuerwehren mussten irrsinnige Mengen an Equipment mit Booten oder auf kleinen Waldwegen zu den Drehorten am Seeufer gebracht werden.

Am Dienstagabend ist der Spuk, der den Altausseer See für zwei, drei Minuten ins quotenträchtige Bild rücken soll, schon wieder vorbei. Kulissen für Innenaufnahmen können und konnten ja von der verträumten Ortschaft in der Steiermark - übrigens die Heimat von Ex- Bond- Bösewicht Klaus Maria Brandauer - in die Filmstudios geflogen werden.

Eisiger Wind vertreibt Kiebitze

Am Montag hielt sich die Zahl der Schaulustigen noch in Grenzen - dazu blies der Wind wohl zu eisig. Nur wenige Spaziergänger und ein paar Kinder ließen sich das Treiben nicht entgehen. Szenen mit Craig waren ohnehin nicht vorgesehen, allerdings weilte der "Spectre"- Hauptdarsteller bereits im Ort: Er war schon am Sonntag per Hubschrauber von Salzburg aus nach Altaussee angereist .

Wenn am Dienstag die Dreharbeiten in der Obersteiermark abgeschlossen sind, bedeutet das noch lange nicht den endgültigen Abschied der Bond- Crew aus Österreich: Im Nordtiroler Sölden und im Osttiroler Obertilliach sind von Mitte Jänner bis Anfang Februar ebenfalls "Spectre"- Drehtage geplant.

Waltz dreht nicht in Österreich

Nicht mit dabei in Österreich ist Christoph Waltz. Der Österreicher, der in "Spectre" als Bösewicht zu sehen sein wird, verriet vor Kurzem, dass er Altaussee, Sölden und Obertilliach auslassen muss:  "Leider. Ich hab' mir schon gedacht, ich werde die Kollegen beim Dreh besuchen, aber ich besuche Filmsets, auf denen ich nicht aktiv tätig bin, eigentlich nie, weil ich es - wenn ich selbst drehe - auch hasse, wenn so Set- Touristen auftauchen."

05.01.2015, 21:41
Kronen Zeitung/red/AG
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