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07.12.2016 - 20:18
Prince
Foto: AP

Häftling will als Sohn von Prince anerkannt werden

11.05.2016, 08:48

Ein Häftling aus Missouri will als Sohn des am 21. April gestorbenen Popstars Prince anerkannt werden - und damit Anspruch auf das Millionenerbe erhalten. Laut eines am Dienstag bekannt gewordenen Dokuments, das von seinem Anwalt bei Gericht hinterlegt wurde, bestreitet der 39- jährige Carlin Q. Williams die Darstellung der Schwester von Prince, Tyka, nach der ihr Bruder keine Kinder hinterließ.

In dem Dokument heißt es, Williams "könnte der einzige legale Erbe des Verstorbenen sein". Williams Mutter, Marsha Henson, erklärt in einem weiteren gerichtlich hinterlegten, eidesstattlichen Dokument, dass sie Prince Rogers Nelson im Juli 1976 in einem Hotel in Kansas City kennengelernt und dort "nicht geschützten Sex" mit ihm gehabt habe. Ihr Sohn Carlin sei damals gezeugt worden und am 8. April 1977 geboren.

Carlin Q. Williams beantragte, die Vaterschaft des Popstars durch einen Vergleich des Erbguts feststellen zu lassen. Prince war mit 57 Jahren völlig überraschend gestorben und hatte kein Testament hinterlassen.

Angeblicher Sohn von Prince sitzt bis 2020 im Gefängnis

Williams sitzt wegen eines Autodiebstahls und illegalen Waffenbesitzes in Florence im Bundesstaat Colorado im Gefängnis. Er dürfte frühestens Ende 2020 freikommen. In seiner Akte heißt es, er habe sieben Halbgeschwister. Williams verbrachte demnach eine schwierige Kindheit, sein Vater war "vollkommen abwesend".

Sänger Prince starb im Alter von 57 Jahren.
Foto: BERTRAND GUAY/AFP/picturedesk.com

Die Höhe des Erbes steht noch nicht fest. Die auf die Vermögen Prominenter spezialisierte Website Celebrity Net Worth hatte das Prince- Vermögen auf rund 300 Millionen Dollar (etwa 265 Millionen Euro) geschätzt. Das Magazin "Forbes" listete Prince 2005 unter den einhundert einflussreichsten Prominenten und gab an, der Musiker habe im Vorjahr rund 50 Millionen Dollar verdient.

Mayte Garcia mit Prince
Foto: instagram.com/maytejannell

Prince hatte 1996 mit seiner damaligen Frau, der Tänzerin Mayte Garcia, einen Sohn, der aber schon wenige Tage nach der Geburt am sogenannten Pfeiffer- Syndrom starb.

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AG/krone.at
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