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11.12.2016 - 11:39
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH, APA/EPA/ROBERT PARIGGER

Felix Baumgartner fordert Toleranz für Gabalier

05.04.2015, 12:04
Andreas Gabalier spaltet derzeit das Land. Während einige seine Aussagen zum Thema Toleranz (Stichwort: "Das Manderl, das auf Weiberl steht") bejubeln, können andere dem Musiker und seinen provokativen Botschaften nichts abgewinnen. Skydiver Felix Baumgartner gehört jedenfalls zu denen, die hinter dem "Volks-Rock'n'Roller" stehen. Er schrieb am Sonntag auf Facebook: "Lieber Andreas, mach weiter!"

Mit seinem Auftritt bei den Amadeus Awards  sorgte Gabalier für gehörigen Wirbel. Und auch im aktuellen "Krone"- Interview lässt er einige markige Sprüche fallen : So werde Homosexualität heutzutage "fast verherrlicht" und beim "Amadeus" "linksradikale Hetzerei" betrieben. Auf Facebook teilt er sich seine Anhänger unter anderem mit FPÖ- Chef Heinz- Christian Strache, der wiederum den Volksmusiker als "großen Künstler" würdigt.

Zu Gabaliers Fans gehört auch der Skydiver und neuerdings Wahlschweizer Felix Baumgartner. Dieser fordert nun auf Facebook mehr Toleranz für Gabalier : "Man(n) kann diesem Burschen nur gratulieren! Da stellt sich einer auf die Bühne einer Musik Award Veranstaltung, sagt frei seine Meinung und wird umgehend ausgepfiffen und als Arschloch beschimpft. Und zwar von selbsternannten Meinungsmonopolisten die Toleranz einfordern- ohne sie selbst zu gewähren!"

Bundeshymnendebatte beschäftigt Wahlschweizer

Baumgartner lebt seit Längerem in der Schweiz, als "Steuerflüchtling", wie er selbst sagt . Dennoch scheinen ihn die Debatten um die nicht gesungenen "Töchter" in der Bundeshymne sowie Österreichs Song- Contest- Gewinnerin Conchita Wurst zu beschäftigen: "Wir haben in Österreich immer noch das Recht auf freie Meinungsäußerung- unabhängig davon ob wir die Bundeshymne mit oder ohne Töchter singen oder Männer in Frauenkleider bzw. Frauen mit Bärten gut finden oder auch nicht!"

Gabalier hat sich zur prominenten Unterstützung zwar noch nicht geäußert, doch zur Steuerflucht ins Nachbarland hat er sehr wohl eine Meinung: "Ich möchte nicht eines Tages am Zürichsee sitzen und Nasen bohren...", sagte er im "Krone"- Interview.

05.04.2015, 12:04
red
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