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05.12.2016 - 03:54
Foto: YouTube.com / Video: YouTube

Briten verbieten YSL- Parfüm- Spot mit Melanie Thierry

02.02.2011, 11:32
In dem kurzen Werbefilm tanzt eine junge Frau namens "Belle" – dargestellt von der französischen Schauspielerin Melanie Thierry - verführerisch zu heißen Rhythmen, fährt dann mit ihrem Finger über die Innenseite ihres Arms und windet sich auf dem Boden, während eine weibliche Stimme aus dem Off sagt: "Ich bin deine Sucht, ich bin Belle D'Opium." Zahlreiche Briten sind empört, sehen darin eine Verherrlichung von Drogen. Nun ist der Spot verboten worden.

Die britische Werbeaufsicht ASA hat am Mittwoch den Fernseh- Spot für das YSL- Parfüm "Belle D'Opium" gestoppt. Die Hauptfigur in dem Spot wirke wie unter Drogeneinfluss, er sei deshalb "unverantwortlich" und für die Ausstrahlung ungeeignet, befand die Behörde, nachdem insgesamt 13 Beschwerden gegen den Werbefilm eingegangen waren.

Laut den ASA- Kontrolleuren könnte bei Zuschauern der Eindruck entstehen, der Spot stelle die rauschhafte Wirkung von Drogen nach. Der Parfüm- Name "Opium" sei dabei nicht das Problem, versicherten sie. Sie erwähnten auch das Argument des französischen Modehauses, wonach die meisten Zuschauer laut einer Analyse keinen Anstoß an dem Spot nehmen. Dennoch hielten sie an ihrem Urteil fest.

Seit Jahrzehnten auf dem Kriegsfuß

Die prüden Briten und Yves Saint Laurent sind bereits seit Jahrzehnten auf dem Kriegsfuß. Der aufreizende Tanz der aus dem Film "Babylon A.D." bekannten Augenweide Melanie Thierry ist nicht die erste Werbung, die im Inselreich verboten worden ist. Im Jahr 2000 hatten die Behörden im Königreich "zu aufreizende" Plakate mit der völlig nackten Sophie Dahl entfernen lassen, die in verführerischer Pose ebenfalls für "Opium" geworben hatte. 1971 ließ sich Yves Saint Laurent für die Werbekampagne seines ersten Parfüms "homme" nackt ablichten – ebenfalls ein Skandal.

Der Parfümklassiker "Opium" ist übrigens tatsächlich eine Anspielung auf Alkohol- und Drogenerfahrungen. Der 2008 verstorbene Designer hatte niemals einen Hehl daraus gemacht.

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