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08.12.2016 - 04:12
Foto: UNHCR / Video: YouTube.com

Bewegende Botschaft von Angelina Jolie

19.06.2008, 15:08
42 Millionen Menschen waren weltweit im Jahr 2007 auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen. Einigen von ihnen kann geholfen werden, doch vielen bleibt Hilfe versagt. UNHCR-Botschafterin Angelina Jolie hat trotz Zwillingsschwangerschaft die Zeit gefunden, mit dieser Botschaft anlässlich des Weltflüchtlingstages am Freitag auf das Leid der Menschen aufmerksam zu machen.

„Sie haben Krieg überlebt, sie wurden vertrieben, sie haben Vergewaltigungen überstanden, Hunger und Krankheit. Für die, die überlebt haben, und für die, die es nicht schafften, denken wir an diesem Tag“, sagt die mit Zwilingen hochschwangere Angelina in der berührenden Videobotschaft, die vom UNO- Flüchtlingshochkommissariat UNHCR anlässlich des Weltflüchtlingstages am Freitag auf die Videoplattform YouTube.com gestellt wurde.

Wieder mehr Flüchtlinge

"Nach einem Rückgang in den Jahren 2001 bis 2005 beobachten wir seit zwei Jahren wieder einen Anstieg", so Flüchtlingshochkommissar Antonio Guterres. Mit Blick auf konfliktträchtige neue Krisen, "schlechte" Regierungsführung, knappe Ressourcen und extreme Preissprünge, von denen die Ärmsten am schlimmsten betroffen seien und die vielerorts zu Instabilität geführt hätten, warnte Guterres vor einer Zuspitzung der Lage.

Frauen und Kinder besonders betroffen

Besonders Frauen und Kinder drohen besondere Gefahren. "Schon das Sammeln von Feuerholz in Lagern in Afrika ist nicht nur äußerst beschwerlich, sondern vor allem auch mit großen Gefahren verbunden", erklärt Ulrike Schelander, Geschäftsführerin von CARE Österreich. "Viele der Mädchen und Frauen werden dabei geschlagen, vergewaltigt oder sogar getötet."

World Vision Österreich erinnert anlässlich des Weltflüchtlingstages daran, dass weltweit rund fünf Millionen Kinder auf der Flucht sind. "Ohne Hilfe der Industrienationen wird aus diesen Kinder die verlorenen Generation des 21. Jahrhunderts. Desillusioniert und verzweifelt sind sie zudem ein willkommenes Ziel für Werber terroristischer Gruppen und für Menschenhändler", lautete die Warnung der Hilfsorganisation.

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