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So feierte Oscar Garcia mit Salzburg den Titel

08.05.2016, 10:05

Dritter Titel in Folge - siebenter insgesamt: Red Bull Salzburg steht zwei Runden vor Schluss bereits als Meister fest. Ein 1:1- Remis gegen Sturm reichte den Mozartstädtern zum erneuten Triumph. Im Mittelpunkt der Meister- Party stand der spanische Trainer Oscar Garcia, der sich vor Bierduschen kaum retten konnte. "Aber heute verzeihe ich den Spielern alles", schmunzelte der 43- Jährige bei der anschließenden Pressekonferenz.

Für Garcia ist es der zweite Meistertitel seiner Trainerkarriere. 2013 durfte er mit Maccabi Tel Aviv jubeln. "Der Meistertitel gehört dem ganzen Team, dem Betreuerstab und den Fans. Ich widme den Titel auch meiner Familie, die in Spanien mitgefiebert hat und sicher auch feiern wird. Ich möchte mich auch bei meinen Vorgängern Peter Zeidler und Thomas Letsch bedanken, die das Ihre zu diesem Titel beigetragen haben", betonte der Spanier.

Obwohl die Bullen unter Zeidler einen Katastrophenstart erwischten, konnten sie das Ruder im Herbst herumreißen. Garcia übernahm Ende Dezember den Trainerposten. "Ich habe gewusst, dass es eine komplizierte Saison werden wird. Es gab wichtige Abgänge und es sind sehr viele junge Spieler in der Mannschaft, denen ich immer wieder die Gelegenheit geben musste, zu spielen. Nur dadurch können sie besser werden und bekommen mehr Selbstvertrauen. Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft, sie hat für den Meistertitel sehr hart gearbeitet. Was Neuzugänge betrifft, interessieren mich bis einschließlich zum Cupfinale nur die Spieler, die im Moment da sind."

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Die große offizielle Party steigt am kommenden Sonntag nach der Überreichung des Tellers im Heimspiel der letzten Runde gegen den WAC. Als Cup- Finalist haben die Salzburger natürlich auch das dritte Double im Visier. Gegner am 19. Mai ist die Admira. "Wir werden jetzt alles dafür tun, um das Double- Triple zu holen. Die Mannschaft hat sich im Frühjahr stabilisiert, hat eine Winner- Mentalität und einen Team- Spirit verinnerlicht. Sie hat sich diese Meisterschaft hart erarbeitet", sagt Salzburg- Sportdirektor Christoph Freund.

Die Saison von Red Bull Salzburg war von vielen Höhen und Tiefen geprägt. Verteidiger Andreas Ulmer betonte, dass der Weg diesmal deutlich steiniger als in den vergangenen beiden Saisonen gewesen sei: "Der Stellenwert dieses Titels ist sehr groß. Wir hatten am Start Schwierigkeiten, dann kam das schmerzliche Aus in der Quali für die Champions League und die Europa League. Diese Rückschläge mussten wir erst einmal verkraften."

08.05.2016, 10:05
red
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