SCWN-Präsident Hans Reinisch besuchte mit seinen Stadionplänen die „Krone“.
Foto: Reinhard Holl

SC Wr. Neustadt präsentiert heißes Stadionprojekt!

25.08.2016, 06:02

Wenn Wr. Neustadts Fußball- Präsident Hans Reinisch die "Krone"- Redaktion besucht, hat er immer Geschichten parat. Ideen, Pläne, Visionen. Deren Ausführungen sogar den Kaffee kalt werden lassen - alles wie gehabt. Auch dieser Tage.

Die Endphase für den Startschuss des Stadionprojekts rückt näher. Am 15. September endet der Wettbewerb, aus dem herausgeht, was auf dem Areal des jetzigen Stadions entstehen soll. Einen Monat später erhält ein Käufer den Zuschlag für den Erwerb des Grundstücks. Um prognostizierte sechs, sieben Millionen Euro. "Dann werden wir auch wissen, wie das neue Stadion des SC Wr. Neustadt  aussehen soll", so Reinisch.

"Stadion light" für SCWN- Boss Reinisch zu wenig

Fix ist nur der Ort neben der Arena Nova. Mit dem Erlös des Grundstückes in der Giltschwertgasse und der zugesicherten Förderung des Landes könnte die Stadt binnen zehn Monaten um knapp zehn Millionen Euro ein "Stadion light" (O- Ton Reinisch) errichten. Für den Boss zu wenig.

"Ich bin angetreten, um für Wiener Neustadt und den SC etwas Innovatives zu schaffen. Eine renommierte Sponsorengruppe, die gerade in der Schweiz ein Stadion errichtet, hat ein Projekt entworfen mit integriertem Hotel, Geschäftsflächen und einem Leistungszentrum für diverse Sportarten. Kostenpunkt zwischen 35 und 40 Millionen Euro." 50 Prozent kämen von diesem Konsortium, der Rest von Stadt, Land und Krediten.

Nicht mehr lange wird dieses Stadion die Heimstatt des SC Wiener Neustadt sein.
Foto: GEPA

"Mit Bürgermeister Schneeberger sind alle Varianten abgestimmt"

Der Haken: Noch muss ein Betreiber für das Stadion gefunden werden. "Ist im Laufen. Mit Bürgermeister Klaus Schneeberger sind alle Varianten abgestimmt, wir haben eine hervorragende Gesprächsbasis." Reinischs Ehrgeiz kennt Gründe.

Denn Kernpunkt eines Strategiekonzepts, das er Schneeberger überreichte, ist der Wiederaufstieg des Klubs in der Saison 2017/18. "Danach tritt die Ligareform ein, wird die zweithöchste Spielklasse als Amateurliga geführt - da kommst du als kleiner Verein nur noch schwer bis gar nicht rauf." Der Sprung in die Top zwölf des Landes kostet natürlich Geld. "Das man nur mit einem derartigen Projekt, das neue Sponsoren bringt, aufstellen kann. Risiko ist dabei, aber verpackt in die einzige Chance."

Ziel? "Sportstadt Nummer eins im größten Bundesland"

Der Präsident holt Luft, schlürft noch einmal an seinem (kalten) Kaffee. Und wenn das alles nichts wird? "Dann brauche ich mir nicht vorzuwerfen, dass ich nicht versucht hätte, aus Wiener Neustadt das zu machen, was es einmal war: nämlich die Sportstadt Nummer eins im größten Bundesland…"

25.08.2016, 06:02
Hannes Steiner, Kronen Zeitung
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