Foto: APA/dpa/Marius Becker

Ingolstadt will, dass Hasenhüttl Gespräche führt!

14.04.2016, 11:51

Überraschung! Der FC Ingolstadt  hat seinen umworbenen österreichischen Trainer Ralph Hasenhüttl nach Angaben von Sportdirektor Thomas Linke zu Gesprächen über seine Zukunft ermuntert. "Ich habe ihn sogar ermutigt, grundsätzlich Gespräche zu führen, weil ich Verständnis dafür habe, dass er ein Gefühl dafür entwickeln muss, wie seine Zukunft nach 2017 aussieht", sagte Linke gegenüber dem "Donaukurier".

"Vielleicht weiß er danach auch besser, was er an uns hat", meinte Linke und betonte, dass das Überraschungsteam der deutschen Bundesliga weiter mit seinem 48- jährigen Erfolgscoach plant. "Ralph hat bei uns einen Vertrag bis 2017, und wir möchten gerne mit ihm verlängern", versicherte Linke. "Es war vereinbart, dass wir uns zusammensetzen, sobald der Klassenerhalt relativ sicher ist. An diesem Punkt sind wir jetzt."

Hasenhüttl  traf Rangnick
Hasenhüttl hat aber auch das Interesse anderer Klubs geweckt. Erstliga- Aspirant RB Leipzig  hatte ein Treffen seines aktuellen Trainers und Sportdirektors Ralf Rangnick  mit dem Steirer bestätigt, Abwerbungsversuche jedoch zurückgewiesen. "Bedauerlicherweise ist es nicht das erste Mal, dass RB Leipzig hier Grenzen des Erlaubten und des Fair- Plays übertritt", sagte FCI- Geschäftsführer Harald Gärtner über die Wechselgerüchte.

Hasenhüttl selbst bestätigt Gespräche

Der umworbene Hasenhüttl selbst bestätigte die Gespräche indes auch selbst. "Ich habe den Verein vor sechs Wochen über alle meine Schritte informiert. Es gab einige Anfragen anderer Vereine an mich und ich habe mit Verantwortlichen einiger Vereine gesprochen", sagte der Coach. "Die Situation ist so, dass alles, was im Sommer passieren könnte, mit den Verantwortlichen besprochen wird und vertraulich behandelt wird", ergänzte Hasenhüttl mit Blick auf die FCI- Führungsetage.

14.04.2016, 11:51
AG/red
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