Foto: SKY

Diese Strafe bekam Austrias Kayode aufgebrummt!

08.02.2016, 20:51

Jetzt ist es tatsächlich passiert! Austria- Stürmer Lary Kayode ist nach seiner Stinkefinger- Geste vom Match gegen Grödig (1:0) für das nächste Pflichtspiel gesperrt worden. "Die ausgewerteten Bilder zeigen, dass sich Kayode beim Torjubel in der 40. Minute unsportlich verhalten hat", teilte die Bundesliga am Montag mit. Im Video oben sehen Sie die Skandal- Szene ab Minute 2:00! Glück im Unglück für die Austria: Kayode verpasst nun "nur das Cup- Spiel gegen den LASK, für das große Wiener Derby steht der Nigerianer wieder zur Verfügung.

Tor für die Austria,  alle Spieler laufen zum Schützen Alex Gorgon,  um diesem zu gratulieren - nur einer hat etwas anderes im Sinn: Lary Kayode dreht sich in Richtung Grödig- Strafraum, zeigt eine obszöne Geste, in die sein Mittelfinger involviert sein soll. Keiner hat’s gesehen, nur die TV- Kameras entlarvten den "Sünder".

Fink: "Lary darf das nicht machen"

Trainer Thorsten Fink wurde nach Schlusspfiff mit der Szene konfrontiert, sagte danach: "Ich kann nicht genau sehen, ob es der Mittelfinger war, aber der Lary darf das nicht machen, sich nicht zu so etwas hinreißen lassen. Er ist halt ein heißblütiger Mensch."

Foto: APA/DANIEL KRUG

Bundesliga erstattete Anzeige

Kayode musste sich also vor dem Strafsenat der Fußball- Bundesliga verantworten. Nach umfassender Videoanalyse des Samstagsspiels war gegen ihn beim zuständigen Senat 1 ein Verfahren eingeleitet worden. Da die Geste außerhalb des Wahrnehmungsbereiches von Schiedsrichter Manuel Schüttengruber bzw. seiner beiden Assistenten erfolgte, wurde vom Senat 3 (Chefankläger) gemäß Paragraf 22 der Bundesliga- Satzungen nachträglich Anzeige erstattet.

Austria- Sportchef Wohlfahrt:  "Sehr harte Strafe"
Austria- Sportdirektor Wohlfahrt kritisierte die Sperre von Kayode umgehend. "Wir nehmen das Urteil zur Kenntnis, sind uns aber bewusst, dass es sich hierbei um eine sehr harte Strafe handelt", sagte der Kärntner. Kayode habe versichert, dass er weder einen Gegenspieler noch das Publikum beleidigen wollte. Es sei festzuhalten, "dass das Zeigen des Mittelfingers nicht Teil der Jubelgeste war".

08.02.2016, 20:51
Peter Klöbl, Kronen Zeitung/red
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