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Austria Salzburg: Galgenfrist statt Begräbnis

17.02.2016, 09:18

Austria Salzburg muss in zwei Wochen rund 100.000 Euro auftreiben. Zumindest Frühjahrsauftakt ist für die Violetten aber gesichert.

Die Stimmung glich einem Begräbnis. Und es hätte auch in einem enden können. Dunkel gekleidet, mit versteinerter Miene wartete Austria- Geschäftsführer Scheucher am Dienstag um zehn Uhr früh am Salzburger Landesgericht auf den Beginn der Verhandlung. 75 Minuten später verließ er den Gerichtssaal mit ähnlichem Gesichtsausdruck, allerdings ohne Ergebnis.

Baufirmen stimmten dagegen

Das Insolvenzverfahren wurde um zwei Wochen erstreckt. Die Austria erhielt zwar die Kopfmehrheit, aber nicht die notwendige Kapitalmehrheit. "Die Baufirmen, bestehend aus fünf Gläubigern, haben sich zusammengetan, dagegen gestimmt", seufzte Scheucher.

Die angebotene Quote von 20 Prozent sei zu gering, 40 sind gefordert. "Es geht dabei um einen Betrag von rund 100.000 Euro", sagte Scheucher. Diesen muss der Erstligist bis zum nächsten Verhandlungstermin am 1. März auftreiben. Ansonsten droht Violett der Konkurs.

Emotionale Geschichte

Aber wie? "Es ist eine sehr emotionale Geschichte, ich tu' mir gerade noch schwer, das einzuschätzen", wusste Scheucher kurz nach der Verhandlung noch keinen Rat. "Aber wir werden uns in den nächsten Tagen intern beraten und versuchen alle Gläubiger zu erreichen!"

Durch die Erstreckung des Verfahrens konnte der Geschäftsführer zumindest eines klarstellen: "Wir werden nächsten Freitag gegen Klagenfurt spielen. Der Saisonauftakt ist gesichert!" Was darüber hinaus mit der Austria samt all ihren Nachwuchsteams passiert, ist allerdings unklar.

17.02.2016, 09:18
Oliver Klamminger, Kronen Zeitung
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