Foto: ASSOCIATED PRESS

Boxlegende Muhammad Ali ist tot

04.06.2016, 07:24

Boxlegende Muhammad Ali ist tot. Der frühere Weltmeister sei "nach einem 32- jährigen Kampf gegen die Parkinson- Krankheit" am Freitag (Ortszeit) in Phoenix im US- Bundesstaat Arizona im Alter von 74 Jahren gestorben, teilte ein Sprecher der Familie mit. Ali war dort am Tag zuvor mit Atembeschwerden in ein Spital eingeliefert worden. Im Video oben sehen Sie Highlights der unglaublichen Karriere des größten Boxers der Sportgeschichte.

Nach Alis Einlieferung ins Spital hatte sein Sprecher noch gesagt, der 74- Jährige werde von einem Ärzteteam betreut und befinde sich in guter Verfassung. Kurz darauf hieß es aus Alis Umfeld allerdings bereits, er sei in einem "sehr bedenklichen" Zustand. Schließlich wurde bekannt gegeben, die als "The Greatest" bekannte Sportikone sei gestorben.

Olympiasieger und dreifacher Weltmeister

Ali galt als berühmtester Boxer der Sportgeschichte. Seine Weltkarriere begann der am 17. Jänner 1942 in Louisville als Sohn eines Plakatmalers geborene Ali mit seinem Olympiasieg 1960 in Rom. Damals hieß er noch Cassius Clay. Erst fünf Jahre später, als er zum Islam übertrat, nahm er den Namen Muhammad Ali an.

Im Februar 1964 wurde er erstmals Schwergewichtsweltmeister. Er bezwang damals Sonny Liston und beschrieb seinen eleganten Boxstil mit den Worten: "Schweben wie ein Schmetterling, stechen wie eine Biene." Unterbrochen wurde seine Karriere 1967, als er inmitten des Vietnamkriegs den Wehrdienst verweigerte und dafür für drei Jahre gesperrt wurde. Danach krönte sich der Ausnahmeathlet, der auch ein Symbol der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA war, zwei weitere Male zum Champion.

Zahlreiche unvergessliche Kämpfe bestritten

Ali lieferte in seiner Karriere zahlreiche unvergessliche Kämpfe wie den "Rumble in the Jungle" 1974 gegen George Foreman oder den "Thrilla in Manila" 1975 gegen Joe Frazier. Trotz seiner Rücktrittsankündigung im Juni 1979 zog es ihn noch einmal in den Ring. Er hörte nicht auf die Warnungen der Ärzte und trat im Oktober 1980 gegen Larry Holmes an. Ali verlor nach Kampfabbruch. Seinen 61. und letzten Profi- Kampf (56 Siege) bestritt er ein gutes Jahr später - wieder verlor Ali, Gegner am 11. Dezember 1981 in Nassau war damals Trevor Berbick.

Danach beendete Ali seine Karriere, der Verdacht auf die Parkinson- Krankheit wurde 1984 bestätigt. Als er 1996 schon schwer gezeichnet von seiner Krankheit das Olympische Feuer in Atlanta entzündete, sorgten die Bilder weltweit für Ergriffenheit. In der Öffentlichkeit zeigte sich Ali in den vergangenen Jahren immer seltener.

Der historische Boxkampf von Ali gegen George Foreman ging als "Rumble in the Jungle" in die Geschichte ein - die besten Szenen hier im Video:

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AG/red
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