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27.04.2017 - 10:48

IS bekannte sich zu Anschlag auf russisches Geheimdienstbüro

22.04.2017, 01:02
Die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) hat den Anschlag auf ein Büro des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB im Osten des Landes für sich reklamiert. Die IS-nahe Agentur Amaq habe am Freitag im Online-Netzwerk Telegram ein Bekennerschreiben veröffentlicht, teilte das auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Unternehmen Site mit.

Der FSB hatte zuvor erklärt, der Täter sei ein mutmaßlicher Neonazi. Ein bewaffneter Angreifer hatte am Freitagnachmittag das FSB- Büro in Chabarowsk gestürmt und das Feuer eröffnet. Nach Angaben der russischen Behörden tötete der Schütze einen FSB- Mitarbeiter und einen Zivilisten, bevor er selbst erschossen wurde. Eine weitere Person sei verletzt worden.

Dem FSB zufolge handelte es sich bei dem Täter um einen jungen Mann aus Chabarowsk. Es gebe Hinweise, dass er einer Neonazi- Gruppe angehöre, teilte der Geheimdienst mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Angriffe auf die Sicherheitsbehörden sind in Russland außerhalb der unruhigen Nordkaukasusregion selten. Nach dem mutmaßlichen Selbstmordanschlag auf die U- Bahn von St. Petersburg Anfang April mit 15 Toten wurden im Land die Sicherheitsvorkehrungen weiter verschärft.

22.04.2017, 01:02
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