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20.08.2017 - 04:30
Viele neue Wohnprojekte sind landesweit im Entstehen.
Foto: Wohnbau

Wohnbau- Topf ist wieder offen

31.03.2017, 07:12

Wer Geld aus dem Wohnbau- Topf für eine Eigentumswohnung oder ein Haus braucht, muss sich beeilen. Über einen Förderassistenten im Internet können Anträge beim Land eingereicht werden, doch die sind beschränkt. Ansonsten heißt es wieder drei Monate warten, bis das Land die nächste Möglichkeit bietet.

Wegen dem Ansturm auf die einmaligen Zuschüsse ohne Rückzahlungen musste das Land die Notbremse ziehen. Seither wird eine begrenzte Anzahl von Anträgen pro Quartal aufgenommen: Nächster Stichtag für das zweite Quartal ist der 3. April: "Zu den vorgesehenen 100 möglichen Ansuchen für eine Kaufförderung und 50 zur Errichtung von Eigenheimen kommen nun noch 84 mögliche Kaufförderungsansuchen und 41 zur Errichtung von Eigenheimen aus der ersten Antragsrunde dazu", berichtet der für Wohnbau zuständige Landesrat Hans Mayr.

Nachsatz: "Fast alle Anträge konnten wie beabsichtigt innerhalb der geplanten Frist von drei Wochen bearbeitet werden. In der Errichtungs- und in der Sanierungsförderung konnten bereits überwiegend Förderverträge abgeschlossen werden." Insgesamt sind für heuer und das nächste Jahr maximal 600 Förderfälle im Eigentum, 900 in der Miete und 3500 für Sanierungen möglich. Auch die Richtlinien und die Höhe der Förderungen wurden verschärft bzw. nach unten gedrückt. Anstatt 45.000 Euro gibt es nun maximal 35.000 Euro im Durchschnitt.

Richtwertmietzins kommt vom Bund

Anfang April gibt es auch Änderungen, was den so genannten Richtwertmietzins betrifft. Er wird vom Justizministerium für jedes Bundesland festgelegt und beträgt dann für Salzburg 7,71 (rund 20 Cent mehr) Euro pro Quadratmeter. Das wirkt sich auf die erweiterte Wohnbeihilfe aus, also auf jene, die eine Mietstützung vom Land erhalten je nachdem ob die Wohnung neuer oder älter ist: "Im Dezember 2016 wurden sämtliche Mieter über die Änderungen informiert. Dies waren einerseits die Einführung des Mietzuschusses für ältere geförderte Wohnungen und andererseits eine Verbesserung der Zumutbarkeitstabelle, die allen Wohnbeihilfebeziehern zugute kamen. "Einige Personen werden so erstmals in den Genuss einer Wohnbeihilfe kommen", sagt Mayr.

Kronen Zeitung




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