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24.09.2017 - 03:38
Foto: Markus Tschepp (Symbolbild)

Weg frei fürs Bad

17.12.2015, 07:36

Darf man dieses Mal daran glauben, dass Salzburg nach 20 Jahren ein neues Bad bekommt? Bürgermeister Heinz Schaden formuliert es nach der holprigen Vergangenheit vorsichtig optimistisch: "So gut wie jetzt hat es noch nie ausgeschaut. Der Gemeinderat hat die begleitende Kontrolle und das Projektmanagement beschlossen. Jetzt können wir loslegen."

Bereits heute gibt es die erste Sitzung der Steuerungsgruppe, die aus Schaden - er vertritt mit Alexander Schrank die städtische Immobiliengesellschaft SIG, die den Bau umsetzen soll, Stadtvize Harald Preuner (er ist für die Betreibung des Bades mit der TSG zuständig), Stadtrat Johann Padutsch (Raumplanung), dem zuständigen Architekten des Wiener Büros Berger & Parkkinen und dem Grazer Büro Rinderer & Partner - besteht. Der Fahrplan:

-) Das Budget kommt aus Rücklagen und beträgt 56 Millionen Euro. Das Projektmanagement Rinderer & Partner hat Vorarbeit geleistet, das Bad ist jetzt umsetzbar, nachdem der Erstgereihte daran gescheitert war.
-) Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Bauverhandlung und Bebauungsplan stehen bis Ende 2016 an, die Weltkulturerbe- Schützer von ICOMOS und die Sachverständigenkommission SVK werden eingebunden. All das, um mühselige und im Nachhinein verhindernde Probleme zu vermeiden.
-) Die SVK hat bereits eine Stellungnahme abgegeben und fordert, dass die dazu gehörige Garage mit 100 bis 200 Plätzen über die Tiefgarage des angrenzenden Hotels Sheraton erschlossen werden soll. "Das Problem ist noch, dass diese Ein- und Ausfahrt nur einspurig ist", meint Preuner.
-) Dazu gibt es noch eine Variante: Man lässt das Hotel die Tiefgarage mitbetreiben oder die Stadt überträgt den Bau und die Betreibung an die Parkgaragengesellschaft, die zu 60 Prozent der Stadt gehört. Dazu müsste unter Umständen aber auch eine eigene Einfahrt über die Schwarzstraße gebaut werden. Die Kosten von mehreren Millionen würden so "ausgelagert".
-) Padutsch schlägt vor, überhaupt die Garage auszusparen: "Es kommen jetzt 300.000 Gäste ohne Auto gut dorthin", will sich aber nicht quer legen.
-) Gerätselt wird noch, wie der Kurgarten mit dem Kurbus am besten in Einklang gebracht wird. Bäume zu fällen, soll auf jeden Fall vermieden werden.

17.12.2015, 07:36
Michael Pichler, Kronen Zeitung/red
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