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21.08.2017 - 03:40
Foto: dpa/dpaweb/dpa/Frank May

Was brachte die "SOKO Graffiti?"

16.08.2009, 13:55
2.259 Sachbeschädigungen sind alleine in den ersten sieben Monaten des Jahres in Salzburg angezeigt worden. Wie alt sind die Täter, wo schlagen sie am häufigsten zu und was brachte die "SOKO Graffiti"? Ein Überblick:

Die Anzahl der Sachbeschädigungen ist in Salzburg im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleich geblieben. Laut Kriminalstatistik kann mit 2.259 Fällen von Jänner bis Juli sogar ein leichter Rückgang von 2,5 Prozent verbucht werden. Einen bedeutenden Rückgang - und zwar um ganze 40 Prozent - gab es bei Beschädigungen durch Graffiti, die im Vorjahr in der Stadt Salzburg mit 201 Delikten bei der Polizei für Kopfzerbrechen sorgten. Um das Problem in den Griff zu bekommen, wurde eine "SOKO Graffiti" eingerichtet.

Kontakt mit Jugendlichen wichtig

"Die Arbeit der Jugendkontaktbeamten der Polizei unter der Leitung von Jugendkoordinator Johannes Göschl greift", freut sich der Leiter des Kriminalreferates im Stadtpolizeikommando, Andreas Huber. Diese Polizisten pflegen Kontakte mit Jugendclubs, Vereinen, Schulen und NGOs. Zusammen mit Präventionsbeamten werden auch Vorträge zu den Folgen von Straftaten veranstaltet, ergänzt Hermann Rechberger von der Sicherheitsdirektion.

Kaum Kunst- Graffitis

Bei den Graffiti- Aktionen wurden vorwiegend Hausmauern und Garagen im Stadtgebiet besprüht. In den wenigsten Fällen handelte es sich um ein Kunstwerk. "Teilweise markieren die Jugendliche ihr Revier mit ihren Logos", so Huber.

Schwere Sachbeschädigung wird weniger

Rapid abgenommen haben in Salzburg Fälle von schwerer Sachbeschädigung. In der Stadt verringerten sich die Straftaten gar um 70 Prozent, am Land um rund 30 Prozent. Eine Steigerung um knapp zwei Prozent auf 629 Fälle verzeichnet man heuer hingegen bei Vandalismus.

Vandalismus im Flachgau und Pongau steigend
Mehr Vandalenakte als im Vorjahr gab es im Flachgau und im Pongau, in allen anderen Bezirken einschließlich der Stadt sind die Zahlen laut Statistik der Sicherheitsdirektion rückläufig. Diese Übergriffe sind vorwiegend Jugendlichen zuzuschreiben, heißt es. Die Haupttätergruppe ist zwischen 14 und 18 Jahre alt.

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