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25.06.2017 - 10:15
Verkehrslandesrat Hans Mayr muss heute Vormittag vermitteln.
Foto: Birgit Probst

Verkehr: Wer zahlt den Ausbau?

28.11.2016, 11:02

Vor wenigen Wochen bestand noch Einigkeit zwischen Stadt, Umlandgemeinden und dem Land, die Verkehrsmisere lösen zu wollen. Doch die Rechnung geht einmal mehr nur mit den Bürgermeistern auf - oder auch nicht. Die meisten wollen zwar den Anschluss an das O- Busnetz, zahlen will aber kaum einer so wirklich.

Die Stadt wird zwar den Ausbau der O- Buslinien mit einem 3,3 Millionen Euro- Paket im Stadtgebiet und in das Umland forcieren, alles was darüber hinaus geht, sollen aber bitte auch die angesteuerten Gemeinden oder das Land übernehmen: Die Botschaft von Bürgermeister Heinz Schaden ist dazu unmissverständlich. Gleichzeitig wird auch noch Druck auf die Pendler und somit auf die benachbarten Bürgermeister aufgebaut, in dem die Stadt die Randbezirke nun doch gebührenpflichtig machen will.

Heute steigt ein Gipfel bei Landesrat Hans Mayr

Doch bis auf Grödig gibt es da keine rechte Freude bei den Ortschefs, Elsbethen winkte bei einer Finanzierung schon formell ab, Eugendorf probte in einer Sitzung des Regionalverbandes den Aufstand gegen die Stadt und das Land. Grund ist wieder das liebe Geld, die Bereitschaft sich finanziell zu beteiligen geht in einigen Gemeinden gegen Null. Und diskutiert wird auch über den teuren Ausbau der Oberleitungen, die nicht alle optisch vorteilhaft finden.

Heute Vormittag treffen sich alle Beteiligten, darunter auch Eugendorfs Bürgermeister Johann Strasser und für die Stadt Verkehrsstadtrat Johann Padutsch und Baustadträtin Barbara Unterkofler bei Verkehrslandesrat Hans Mayr wieder, um zumindest eine gemeinsame Linie zu finden: "Wir werden das in Ruhe besprechen und Lösungen ausarbeiten. Es hat keiner was davon, wenn gestritten wird", sagt Mayr zur "Krone". Eine günstigere Alternative zu den Leitungen bietet weiterhin der Einsatz von Akku- betriebenen Bussen, die Technik ist aber noch zu wenig ausgereift, um soviele Bus.Kilometer verlässlich bestreiten zu können.

28.11.2016, 11:02
Michael Pichler, Kronen Zeitung/red
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