Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
18.08.2017 - 03:18
Vierhauser, Sungler und Stöckl konnten sich bei den Gesprächen am Freitag noch nicht einigen.
Foto: Markus Tschepp

Verbesserung ja, aber 30 Prozent sind Illusion

13.03.2015, 22:09
Keine Einigung im Pflege-Gipfel um die SALK-Löhne: Dir Fronten zwischen Betriebsrat, Klinikchef und Landesvize bleiben verhärtet. Kommenden Dienstag wird weiter verhandelt.

Freundlich und locker im Gespräch, aber hart in der Sache: Der Pflege- Gipfel am Freitag bei Spitalsreferent Christian Stöckl lief emotional ab, eine Einigung ist aber weiter nicht in Sicht. Zu verfahren sind die Positionen: 30 Prozent wollen die Pflegerschaft nach Vorbild der Ärzte, Klinikleitung und Stöckl tun das als illusorisch ab: Denn vor allem bei den vorgelegten Zahlen besteht noch Uneinigkeit: "Wir arbeiten mit unterschiedlichen Daten und das hat absolut keinen Sinn“, sagt Stöckl der "Krone“. Bis kommenden Montag bereiten nun nach erfolglosen Gesprächen der Betriebsrat und Mitarbeiter der Landeskliniken das benötigte Zahlenmaterial vor. Am Dienstag um 14 Uhr wird weiterverhandelt.

"Auch wenn wir bereits einen Fahrplan erstellt haben, gehen unsere Vorstellungen bezüglich der Deadline noch weit auseinander“, ärgert sich Zentral- Betriebsrätin Christine Vierhauser. Geht es nach den Pflegebediensteten und dem technisch- medizinischen Personal, soll eine Entscheidung bereits mit Ende März stehen. Finanzreferent Stöckl hält hingegen weiter am neuen Gehaltssystem, das Mitte Juni kommen wird, fest. Wenig Verständnis für die hohen Forderungen zeigt außerdem SALK–Chef Paul Sungler: "Es ist nicht richtig zu sagen, weil unsere Ärzte das jetzt haben, wollen wir das genauso.“ (siehe Interview unten).

Kein Verständnis für Forderungen

Ein Vergleich mit den Erhöhungen des Ärztegehalts ist auch für Stöckl nicht zulässig: "Die Gehaltsangleichung für die Ärzte war eine Bereinigung alter Fehler und die Umstellung auf das neue Gesetz.“ Für ihn stehen vor allem jene Fälle im Vordergrund, die künftig 48 Stunden pro Woche arbeiten. Dass der Vergleich mit den anderen Bundesländern und das Anpassen der Gehälter notwendig ist, kann auch er bestätigen. Genaue Zahlen will am Freitag nach der Sitzung jedoch noch keiner der beiden Verhandlungspartner nennen. Zu komplex sei das System. Wenn am 1. April die Betriebsvereinbarung ausläuft, fallen längere Dienste und somit auch Zulagen weg. Diesen Verlust will Stöckl durch ein höheres Grundgehalt ausgleichen. Das Pflegepersonal kann dem aber nur wenig abgewinnen. Sollte es bis zum 24. März zu keiner Einigung kommen, hat die Belegschaft die Möglichkeit, einer Verlängerung der Frist und somit auch weiteren Verhandlungen bis Ende April zuzustimmen.

13.03.2015, 22:09
Melanie Bichler, Kronen Zeitung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum