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23.08.2017 - 17:06
Foto: Markus Tschepp

Unbekannter sägte 18 Fichten an - in Garten gekracht

21.09.2011, 09:16
Eine Familie aus Oberalm-Hinterwiestal im Salzburger Tennengau ist am Wochenende zum Opfer eines ungewöhnlichen "Anschlags" geworden. Ein unbekannter Täter hatte Sonntag früh 18 gut 40 Jahre alte Fichten in ihrem Garten angesägt. Als am Nachmittag ein Sturm aufzog, knickten sechs Bäume um und landeten unter anderem in den Gemüsebeeten. Dort hatte kurz zuvor eine Tochter der Hausbesitzer noch Karotten geerntet...

"Wir haben den Schaden erst Montag entdeckt. Wer auch immer das gemacht hat, er hat die Stämme nicht komplett, sondern nur zu knapp 80 Prozent durchgesägt. Als dann während des Gewitters am Sonntagnachmittag kräftiger Wind aufzog, kippten gleich sechs unserer schönen Bäume um", berichtet eine der beiden Töchter des Hauses.

"Dort hat meine Schwester kurz vorher geerntet"

Die 36- Jährige steht noch unter Schock: "Die Bäume flogen auf eine Laube und zum Teil in den Gemüsegarten. Dort hat meine Schwester noch kurz vorher geerntet. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Fichten schon vorher nachgegeben hätten."

Erst beim näheren Hinsehen entdeckten die Schwestern schließlich, dass zehn weitere knapp 15 Meter hohe Fichten an der Nordseite des Gartens angesägt worden waren. Sie alarmierten Feuerwehr und Polizei. "Wir haben die Bäume gesichert, mithilfe eines Holzexperten gefällt und abtransportiert", so ein Mitglied des Löschzugs Wiestal.

Nachbar will Motorsäge gehört haben

Für die Familie ist der Schaden groß: "Wir müssen ja jetzt für die Entsorgung zahlen. Außerdem waren die Fichten schon über 40 Jahre alt. Sie sind mit uns gewachsen", so eine der beiden Töchter. Sie kann sich nicht erklären, wer so etwas Gemeines macht.

"Ein Nachbar hat offenbar am Sonntag kurz nach 6 Uhr früh Geräusche einer Motorsäge gehört. Er dachte aber, da arbeite ein Bauer auf seinem Feld. Ich weiß nicht, wen die Bäume gestört haben könnten, beschwert hat sich niemand." Die Polizei ermittelt. Hinweise gibt es bereits.

21.09.2011, 09:16
Manuela Kappes, Kronen Zeitung/red
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