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22.08.2017 - 14:05
Bernd Emmrich vom ADAC und Herbert Thaler vom ÖAMTC.
Foto: ÖAMTC

Staufrust: Grenzenlose Hilfe

24.05.2017, 07:49

Verlängerte Wochenenden. Pfingstferien. Grenzkontrollen am Walserberg. Eine heiße Mischung, die besondere Maßnahmen erfordert. Stauberater aus Salzburg und Bayern helfen  zusammen, den gordischen Verkehrsknoten zu lösen, oder zumindest den geplagten Autofahrern beizustehen. Die "Krone" traf zwei von ihnen.

Das kommende Wochenende ist so etwas wie der Startschuss für den Sommerreiseverkehr. Viele werden sich am Feiertag auf den Weg in Richtung Süden machen. Da kein Ende der Grenzkontrollen am Walserberg absehbar ist, wird es das erste große Stauwochenende auf Salzburgs Autobahnen. "Wir haben es 2016 erlebt, da gab es extreme Situationen. Stoßstange an Stoßstange von Hallein bis zum Grenzübergang waren keine Seltenheit", erinnert sich ÖAMTC- Stauberater und Pannenhelfer Herbert Thaler.

Er und bis zu vier Kollegen sind auf ihren Motorrädern in "ihrem" Revier unterwegs, bekommen allerdings heuer Hilfe von den deutschen Nachbarn. "Der ADAC entsendet Berater nach Salzburg, Brennpunkt ist der Walserberg. Aber wenn es sich massiv staut, sind die Nachbarn weiter Richtung Süden unterwegs", erklärt Thaler. Dazu war eine eigene Genehmigung vom Land Salzburg notwendig. Allerdings stellte diese kein Problem dar, jede Hilfe an den Chaos- Wochenenden ist willkommen.

Terrorgefahr: Lieber mit dem Auto in den Urlaub
Viele Zeichen deuten darauf hin, dass es ein Stau- Sommer wird. Die Terrorgefahr bringt viele dazu, Flüge zu vermeiden. ÖAMTC- Studien belegen: Fast die Hälfte der Bevölkerung wird heuer mit dem Auto verreisen. Hauptziele sind die Klassiker wie Italien und Kroatien. Außerdem wird die Aufenthaltsdauer in den Urlaubsdestinationen immer kürzer. Das bedeutet mehr Schichtwechsel, damit mehr Verkehr. Doch bis man die Beine ins Salzwasser strecken und auf einen Campari Orange gehen kann, liegen oft Hunderte Kilometer Straße. Geht dann nichts mehr weiter, sind Herbert Thaler und seine Kollegen zur Stelle: Mit Getränken, Spielzeug für die Kinder und dem einen oder anderen Geheimtipp, Staus zu umfahren.

Melanie Hutter, Kronen Zeitung

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