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23.09.2017 - 14:28
Schritt für Schritt leitet die Stadt Maßnahmen ein, um die Bahnhofsgegend sicherer zu machen.
Foto: Markus Tschepp

Stadt greift am Bahnhof durch

13.07.2017, 23:30

In Innsbruck und Dornbirn gilt bereits, was in Salzburg jetzt auch kommen soll: Der Stadtsenat einigte sich am Mittwoch auf ein Alkoholverbot am Bahnhofsvorplatz. Die Regelung soll noch dieses Jahr in Kraft treten. Damit soll vor allem lichtscheues Gesindel aus der Gegend vertrieben werden - anderenorts funktioniert es bereits.

Es war ein Kraftakt: Mehrere Anläufe hat es für die SPÖ gebraucht, bis sie am Mittwoch schließlich eine politische Mehrheit für ein Alkoholverbot fand. Noch am Vortag liefen die letzten Verhandlungen: Die Grünen waren strikt dagegen, der ÖVP war der Vorstoß noch zu mild. Die NEOS forderten Ausgleichsmaßnahmen. Nur die FPÖ war von Anfang an mit dabei.

Verschärftes Alkoholverbot wird kommen

Am Dienstagabend hat sich schließlich ein Kompromiss abgezeichnet, der am Mittwoch fixiert worden ist: Ende des Jahres wird ein verschärftes Alkohol- Verbot am Bahnhofsvorplatz in Kraft treten - in Verbindung mit begleitenden Sozialprojekten. Damit wurde allen Seiten genüge getan - mit Ausnahme der Bürgerliste, die dagegen stimmte.

Verschärft bedeutet im Klartext, dass nicht nur das Trinken dort untersagt wird, sondern auch das Mitführen. Nicht betroffen sind davon Kunden, die in einem der dortigen Supermärkte alkoholische Getränke einkaufen. Die Beamten können hier sehr wohl unterscheiden, ist sich die Stadtregierung sicher.

Regelung tritt noch heuer  in Kraft

Vielmehr richtet sich die neue Verordnung, die im Herbst den Gemeinderat passieren wird und schon im Oktober in Kraft treten könnte, gegen unliebsame "Dauergäste" am Vorplatz. Mit Diebstählen, Raufereien bis teils schweren Körperverletzungen hatte die Gegend zuletzt immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Aber die Erfahrung aus anderen Städten lehrt: Verbannt man das Hochprozentige, geht auch der Ärger zurück. Auf diese Weise konnte SPÖ- Klubchef Bernhard Auinger die anderen Parteien überzeugen: "Wir haben eine gute Lösung gefunden."

Anna Dobler, Kronen Zeitung



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