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23.09.2017 - 10:37
Foto: Bayerische Polizei

Schwieriger Einsatz für drei in Bergnot geratene Wanderer

08.10.2009, 09:59
Drei deutsche Wanderer haben sich am Mittwoch beim Abstieg von der "Kreuzschneid" bei Unken in unwegsames Gelände verirrt. Als sie in einer Höhe von etwa 1.300 Metern nicht mehr weiter talwärts konnten und die Kräfte für einen erneuten Aufstieg nicht mehr reichten, setzten sie einen Notruf ab. Sieben Mann der Bergrettung, vier Polizisten und die Besatzungen von drei Hubschraubern brachten das Trio gegen 3 Uhr früh wieder sicher ins Tal.

Die drei Wanderer, zwei Frauen und ein Mann im Alter von 28, 29 und 18 Jahren, brachen am Mittwoch gegen 9.30 Uhr zu ihrer Tour auf. Sie gingen von der Winkelmoosalm über die Finsterbachalm auf den Gimplingsattel, über den Grat auf das Wildalphorn und weiter auf die Kreuzschneid. Von dort wollten sie ihre Wanderung auf einem Steig Richtung Staubbachfall fortsetzen.

Das Trio stieg über steile Gräben ab, bis es schließlich in ein Latschenfeld geriet und das Weitergehen unmöglich wurde. Gegen 20.30 Uhr entschlossen sich die Wanderer, Hilfe zu verständigen. Sieben Bergretter und zwei Alpinpolizisten stiegen zu den Deutschen auf, während ein Hubschrauber der Flugeinsatzstelle Salzburg das Gebiet mit einem Suchscheinwerfer absuchte und das Trio orten konnte.

Verstärkung aus Bayern angefordert

Die Verirrten saßen in einer Höhe von 1.360 Metern auf deutschem Staatsgebiet fest, weshalb auch die Polizeieinsatzzentrale in Rosenheim informiert wurde. Während der Bergrettungsarzt am Boden die Wanderer versorgte, wurde klar, dass eine Rettung zu Fuß fast unmöglich erschien. Da der Salzburger Polizeihubschrauber nicht für eine Bergung ausgerüstet war, forderte der Einsatzleiter Verstärkung aus Bayern an. Durch eine fliegerische Meisterleistung der Piloten konnten die drei Wanderer und ihre Helfer ausgeflogen werden.

Das erschöpfte Trio wurde schließlich von den Polizisten der Polizeiinspektion Lofer zurück in ihr Urlaubsquartier, zur Sonnenalm nach Winkelmoos, gebracht. Die Helfer waren bis 3.30 Uhr im Einsatz.

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