Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
26.04.2017 - 13:45
Bei Verwendung von Spiritus kommt es oftmals zu gefährlichen Vorfällen und Verbrennungen
Foto: Fotolia

Schüler schwerst verletzt

31.03.2017, 23:30

Lebensgefährliche Verbrennungen zog sich ein 16- Jähriger am Donnerstag bei einem Unglück in Zell am See zu. Der HTL- Schüler wollte eine Spielzeug- Dampfmaschine anfeuern, der Spiritus dafür explodierte aber.

Der technische versierte Schüler der HTL in Saalfelden hatte die Spielzeug- Maschine erworben, um damit Experimente ausprobieren zu können. Der Motor wird mit Spiritus betrieben. "Das funktioniert wie früher bei den Dampfloks oder in den Sägewerken, eben nur im Kleinen", weiß der Pinzgauer Brandermittler und Dientner Bürgermeister Klaus Portenkirchner.

Brandermittler und Bürgermeister Klaus Portenkirchner
Foto: Gerhard Schiel

Als der Jugendliche den Brennspiritus am Donnerstag gegen 19 Uhr in der Küche mit einem Feuerzeug anzündete, kam es aber plötzlich zu einer Explosion. Seine Familie eilte dem Jungen sofort zu Hilfe. Ihr gelang es auch die sich ausbreitenden Flammen zu löschen.

Trotzdem erlitt der 16- Jährige schwere Verbrennungen, vor allem im Gesicht. 20 Prozent seines Oberkörpers ist von Verbrennungen betroffen.

Junge wollte nur Dampfmaschine anfeuern

Der Schüler wurde in eine Spezialklinik nach Murnau nahe München in Bayern geflogen. Dort kämpfen die Ärzte noch um sein Leben. Es kann noch keine Entwarnung gegeben werden.

Klaus Portenkirchner ermittelt in dem Fall. "Es kann sich nur um einen Handhabungsfehler gehandelt haben. Die Maschine war in Ordnung. Fremdverschulden ist damit ausgeschlossen. Es wird aber sicher Monate dauern, bis das Opfer, wenn es überlebt wovon wir ausgehen einvernahmefähig ist." Portenkirchner mutmaßt, dass der Jugendliche testen wollte, wie ein Motor funktioniert.

Zitat von Brandermittler und Bürgermeister Klaus Portenkirchner:

Durch den brennenden Spiritus wird die Luft unter einem Kolben erwärmt, Dieser fängt dann zu arbeiten an, wie bei einem Automotor.

    Manuela Kappes, Kronen Zeitung

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum